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Erstes Schulkonzert nach Pandemie-Pause mit "Echt-zu-Echt-Gefühlsübertragung"

IMG 7516Am Donnerstag, den 31. März 2022, verwandelte sich unsere Schulaula nach langer, pandemiebedingter Pause endlich wieder in eine Musikbühne und unsere jährliche Konzertreihe "Treffpunkt Bühne" konnte wieder aufgenommen werden. „So ein richtiges Konzert mit ECHTEN Schülern und Publikum, das nicht vor dem Computer sitzt, mit Applaus und so Echt-zu-Echt-Gefühlsübertragung, das hat uns wirklich sehr gefehlt!“, reflektierten die beiden Moderatorinnen Friederike Nitsche und Sabrina Krauße (beide Klasse 6b) zu Beginn des Abends.

Auch das Publikum genoss das unmittelbare Konzerterlebnis, das manchmal zu Tränen rührte, staunen ließ, aber auch viel Grund zum Lachen bot. Vor allem die jungen Moderatorinnen führten so witzig, professionell und charmant durchs Programm, dass man sich jedes Mal schon auf ihre nächste Ansage mit interessanten Informationen zu den dargebotenen Werken freute.IMG 7380

Solistinnen und Solisten aller Jahrgangsstufen begeisterten das Publikum mit ihren virtuosen, ja brillanten und berührenden Auftritten und ernteten begeisterten Applaus. Von Violin-, Flöten- und Gitarrenwerken der Barockzeit über klassische Cellomusik, romantische Gitarren- und Violinliteratur bis hin zu zeitgenössischen Trompeten-, Klavier-, Kontrabass- und Hackbrettkompositionen war ein buntes Programm geboten. Auch einige Titel aus der Filmmusik waren zu hören.

Bravo an alle Interpreten, die diesen sehnsüchtig erwarteten Musikabend so wunderbar gestalteten!

 

 

 

Großer Aktionstag für Menschen in Not erbringt 3600 Euro

20220328 090728Die Bilder aus der Ukraine – von Zerstörung und fliehenden Menschen – beschäftigen uns alle und viele Schülerinnen und Schüler äußerten schon kurz nach Beginn des Krieges den Wunsch, die Menschen in und aus der Ukraine aktiv zu unterstützen.

Daher initiierte der AK „Handeln statt nur Reden“ unter der Leitung von Frau Treml gemeinsam mit der SMV – insbesondere dem AK „Umwelt und Politik“ sowie dem AK „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – einige Aktionen, um Spenden für die betroffenen Menschen zu sammeln.

So wurden an mehreren Nachmittagen von engagierten Schülerinnen und Schülern fleißig etwa 200 Armbänder in den Farben der ukrainischen Flagge geknüpft, die dann zusammen mit mehr als 500 Masken im Ukraine-Design am 28. März im Rahmen des Aktionstages „GMI for Ukraine“ in der Aula gegen eine Spende abgegeben wurden.

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MicrosoftTeams image 41Der Andrang war so groß, dass schon nach der 1. Pause alle Armbänder und fast alle Masken vergeben waren. In der 2. Pause wurden dann nur noch die Restbestände sowie improvisierterweise Perlen und Bändchen zum selbständigen Knüpfen verteilt.

An diesem Tag sah man am GMI auch sonst sehr viel Blau-Gelb: Alle Schülerinnen und Schüler waren aufgerufen, ihre Solidarität mit Kleidung in diesen Farben zu zeigen, und viele kamen dem Aufruf mit Begeisterung nach. 

Eine weitere Aktion war der Osterkartenverkauf: In allen Klassen lagen Bestelllisten für Osterkarten aus und am Ende wurden 390 Karten bestellt, die im Anschluss von den nimmermüden Jungen und Mädchen des AK „Handeln statt nur Reden“ und der SMV an mehreren Nachmittagen mit viel Liebe und Sorgfalt individuell gestaltet und in den Tagen darauf in den Klassen verteilt wurden.

MicrosoftTeams image 40Bei all diesen Aktionen kam eine Spendensumme von 3600 Euro zusammen! Die Spenden gehen zu gleichen Teilen an humedica, Deutschland hilft und das Bündnis „Dachau handelt“. Ein herzlicher Dank geht an Frau Treml, die federführend zusammen mit ihrem AK „Handeln statt nur Reden“ Großartiges geleistet hat.

20220401 163435Zu guter Letzt beteiligte sich das GMI in dieser Woche auch noch an der Aktion des KJR Dachau, der dazu aufgerufen hatte, kleine Willkommens-Päckchen für die Kinder, die aus der Ukraine in unseren Landkreis geflohen sind, zu packen, um ihnen mit Malutensilien, Spielzeug und Kuscheltieren eine kleine Freude zu machen. Das Ergebnis: Auch hier zeigte die Schulfamilie des GMI viel Anteilnahme und Hilfsbereitschaft und so wurden über 100 Päckchen abgegeben.

Das GMI sagt vielen herzlichen Dank an alle Spender!

 

 

 

 

 

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GMI-Schülerinnen und Schüler stellen sich großen physikalischen Herausforderungen

MicrosoftTeams image1Die International Masterclass des Netzwerk Teilchenwelt fand dieses Frühjahr als eine siebenstündige Zoom-Konferenz rund um die Teilchenphysik statt. Auf Anregung von Herrn Beirer nahmen einige Schülerinnen und Schüler der 10b daran teil, hörten spannende Vorträge und konnten selbstständig mit Daten vom ATLAS-Detektor am CERN arbeiten.

Die Schülerin Hannah Wiesner berichtet: "Nachdem sich die LMU und das Max-Planck-Institut vorgestellt hatten, erhielten wir einen englischsprachigen Vortrag zur Einführung in die Teilchenphysik: erklärt wurde uns das Standardmodell der Elementarteilchen, das Quarks, Leptonen und Bosonen klassifiziert.

Danach erfuhren wir Genaueres zum CERN und dem LHC („Large Hadron Collider“) und es wurde erklärt, wie ein Teilchenbeschleuniger funktioniert. Zudem beschrieb man uns den Ablauf einer Protonen-Kollision im Detail und zeigte uns, wie man bestimmte Teilchen im ATLAS-Detektor identifizieren kann.

Für unsere Suche nach den Z- und Higgs-Bosonen mit dem Programm „Hypatia“ wurden alle Teilnehmer*innen in kleine Gruppen eingeteilt. Wir bekamen 40 „Events“ (Protonen-Kollisionen) zugeteilt und suchten in diesen nach Produkten zerfallener Z- und Higgs-Bosonen.

Nach der Auswertungszeit analysierten wir mit den anderen Teilnehmer*innen zusammen unsere Ergebnisse: Selbstverständlich hatten wir nicht genügend Daten gesammelt, doch konnte man bereits eine Tendenz zu den erwartbaren Werten erkennen.

Als Nächstes wählten sich alle in die auf Englisch abgehaltene Videokonferenz mit Physiker*innen vom CERN und Schüler*innen von drei anderen Masterclasses ein, die an diesem Tag dieselbe Aufgabe gehabt hatten wie wir. Jetzt wurden die ausgewerteten Daten aller Teams zusammengetragen und man konnte deutlich erkennen, dass wir mit unseren summierten Ergebnissen tatsächlich Z- und Higgs-Bosonen nachgewiesen hatten – was für ein Erfolg!

Die gesamte Veranstaltung war ein sehr spannendes, interessantes und faszinierendes Erlebnis und bot einen guten, wenn auch (leider) nur kurzen Einblick in die teilchenphysikalische Forschung."

GMI-Schüler*innen suchen und finden in der Gedenkstätte Auschwitz einen Weg zwischen Ästhetik und Respekt 

IMG 20220406 WA0031Auf Anregung und Einladung der stellvertretenden Dachauer Landrätin Marese Hoffmann nahmen vor den Osterferien acht Schülerinnen des Profilkurses Fotografie der Oberstufe, begleitet von Kunstlehrkraft Patricia Melzl, an einem deutsch-polnischen Fotografie-Seminar der internationalen Begegnungsstätte in Ausschwitz teil 

„Gesichter der Stadt – Facetten der Erinnerung“ - so lautete der Titel des Seminars, bei dem unsere Schülerinnen und Schüler mit einer Gruppe von zehn polnischen Schülerinnen und Schülern zusammentrafen und, unterstützt von einer Dolmetscherin, unter professioneller Anleitung zusammenarbeiteten. Im Seminar erhielten die deutschen und polnischen Jugendlichen die Möglichkeit, über die Verbrechen des 1940 im damaligen Oberschlesien errichteten ehemaligen Konzentrationslagers zu sprechen und ihre Eindrücke dann in Bildern zu dokumentieren.

IMG 20220406 WA0018Die Veranstaltung wurde hochkarätig betreut, u. a. von professionellen Fotografen und einem polnischen Universitätsprofessor, die die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf die Besonderheit des Ortes vorbereiteten und sie dafür sensibilisierten, sondern ihnen auch Wege wiesen, um durch fotografischen Arbeit die Facetten der Erinnerung aufzudecken und dabei einen Weg zwischen Ästhetik und Respekt zu finden.

Neben aufwühlenden Führungen durch die Gedenkstätten und zahlreichen Gesprächsrunden stand das Fotografieren im Vordergrund. Dafür konnten sich die Schülerinnen und Schüler frei bewegen – auch nachts. Es entstanden beeindruckende Bilder, die meist sprachlos machen und das ehemalige KZ Auschwitz als Ort grausamster Verbrechen und unzähliger bewegender Schicksale widerspiegeln.

IMG 20220406 WA0019Zum Abschluss des Projektes wurde eine Ausstellung arrangiert, zu der jeder Teilnehmer ein Foto auswählen sollte, das - in 70 mal 100 vergrößert - der Gruppe präsentiert und reflektiert wurde.

Allen Beteiligten wird die Woche im Dachauer Partnerlandkreis Oswiećim sicher lange in Erinnerung bleiben. Die künstlerische Beschäftigung mit der furchtbaren Geschichte des Vernichtungslagers bewegte die Schülerinnen und Schüler zutiefst. Gleichzeitig konnte durch das Zusammenkommen junger Leute aus Deutschland und Polen die Idee der europäischen Verbundenheit gestärkt werden, und auch wenn die Sprachbarriere den Austausch nicht immer einfach machte, so war das Miteinander doch ein wichtiges Signal, gerade in Zeiten, in denen in relativer Nähe aktuell wieder Krieg in Europa herrscht. Und so haben alle Teilnehmer das Seminar als überaus wertvoll und erkenntnisreich empfunden und bedanken sich für die Einladung.

Nachfolgend präsentieren die Schülerinnen und Schüler einige Bilder. Die Diashow startet automatisch und stoppt beim Berühren der Bilder mit dem Mauszeiger.

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    Robotic-Team MAI entwickelt mobiles Bildungsangebot für das MPZ München

    20211203 145802Keine Armut, kein Hunger, Bildung, Geschlechtergleichheit, Klimaschutz - all diese Ziele gehören zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals / SGD), die die United Nations (UN) in einer im Jahr 2015 verabschiedeten "Agenda 2030" fromuliert haben.

    Am GMI liegt uns eine gerechte und nachhaltige Welt sehr am Herzen. Eine Untergruppe des Robotics-Teams MAI hat es sich deswegen in den letzten zwei Jahren zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit einem mobilen, interaktiven und digitalen Museumskoffer näher zu bringen.

    Jetzt ist der Koffer fertig. Er bereitet jedes Ziel auf sechs verschiedene Arten auf und macht es durch Informationstexte, Rätsel und Spiele „be-greifbar“. Und noch besser: In Zusammenarbeit mit dem Museumspädagogischen Zentrum München werden unsere Ideen seit dem 31.03.2022 Stück für Stück in einer partizipativen Beitragsreihe auf www.mpz-digital.de veröffentlicht! Darüber freuen wir uns sehr.

    Mit dem Lernkoffer sollen Kinder selbstständig arbeiten können: Der Koffer funktioniert dank einer Solarplatte autark und ist mit einem Raspberry Pi und einem Bildschirm ausgestattet. Darüber werden alle Inhalte präsentiert und laden zum Mitmachen ein: Die Kinder können mit dem Touch-Bildschirm die von uns geschriebenen Texte lesen, Anregungen sammeln sowie sich bei allen programmierten Spielen und Rätseln austoben. Über unser kleines Präsentationsvideo können Sie sich selbst ein Bild machen!

    Durch den einfachen Transport, eine unabhängige Energieversorgung und die Möglichkeit, die Inhalte auch auf Englisch anzeigen zu lassen, sollen vor allem Kinder mit eingeschränktem Zugang zu Bildungsmöglichkeiten erreicht werden.

    Das Robotics-Team MAI hofft, möglichst vielen Menschen einen Zugang zu Informationen bezüglich der Nachhaltigkeitsziele vermitteln zu können und deren Ideen mitvoranzutreiben!

    Kultusministerium zeichnet digitale Forschermesse am GMI aus

    220311 ForschermesseAls das P-Seminar „Forschermesse“ im Februar 2020 zum ersten Mal zusammenkam, um sein großes Projekt zu planen, schienen Weg und Ziel sehr klar: Es sollte im Herbst eine Messe in der GMI-Aula veranstaltet werden, in deren Rahmen naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schüler aller Altersklassen und Jahrgangsstufen der Schulgemeinschaft ihre besonderen Forschungen und Erfindungen vorstellen sollten. Eine Art „Jugend-forscht-Treffen“ auf Schulebene.

    Dann aber änderte sich alles: Distanz- und Wechselunterricht sowie strenge Infektionsschutzmaßnahmen erschwerten nicht nur die Kommunikation innerhalb des Seminars und die Vorbereitung der Beiträge, sondern ließen auch eine Präsenzveranstaltung immer unmöglicher erscheinen. Im Herbst 2020 zogen die angehenden Abiturienten zusammen mit ihrem betreuenden Lehrer Herrn Bichler dann die Reißleine. Sie entschlossen sich, eine digitale Forschermesse zu entwickeln. Bis zum Ende des Schulhalbjahres 2020/21 wurden dazu 16 Videos mit allen Forscherprojekten aufgenommen, bearbeitet und zu einem Film zusammengeschnitten. Der Film wurde dann auf der Schulwebsite online gestellt und erreichte in kurzer Zeit über 1000 Clicks. Bis heute steht die digitale Forschermesse hier zum Download bereit.

    Was die jungen Leute, die im Jahr 2021 ihr Abitur ablegten, aber überhaupt nicht ahnen konnten: Das Kultusministerium hat sie im Nachhinein noch einmal mit einer besonderen Anerkennung für ihren Einfallsreichtum und ihre Anstrengungen belohnt. Die digitale Forschermesse am GMI gehört zu den knapp 200 innovativen Projekten, die nach Einschätzung des Ministeriums als vorbildhaft für den Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie gelten können und die es deswegen mit einem Preisgeld von 1000 Euro auszeichnete.

    Kultusminister Piazolo lobte die Arbeit der Schulen und ihrer Schüler: „Ich bin beeindruckt, wie die Schulen mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie umgehen. Sie haben eigenverantwortlich Lösungen entwickelt, um den Zusammenhalt zu stärken und die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen zu sichern. Ich freue mich daher ganz besonders, knapp 200 Schulen für ihr besonderes Engagement prämieren zu können.“

    Das Preisgeld von 1000 Euro wird nun dem Förderverein FGMI e. V. zur Verfügung gestellt, der damit weitere Schülerprojekte unterstützen kann. Damit hat das P-Seminar „Forschermesse“ gleich in doppelter Weise segensreich gewirkt: Die digitale Präsentation hat jungen Forschern aus allen Jahrgangsstufen trotz Corona ein Forum gegeben, in dem sie sich präsentieren konnten. Und durch die Prämierung können nun auch zukünftig besondere Projekte zum Beispiel im MINT-Bereich gefördert werden.

    Die Schüler, die an der Messe teilnahmen oder virtuelle Zeugen des Projekts waren, zeigten sich übrigens sehr begeistert von dem Projekt. So zum Beispiel Leonie Süß, die ehemalige Schülersprecherin, die auch einen Wettbewerbsbeitrag einreichte: „Die MINT-Messe am GMI hat Schülern die Möglichkeit geboten, sich außerhalb ihrer Schulzeit mit naturwissenschaftlichen Themen zu beschäftigen und in ihrem eigenen Tempo Neues zu entdecken. Die Vielfalt der Themen und die Eigeninitiative der Schüler waren überwältigend und inspirierten auch andere Schüler dazu, sich mit naturwissenschaftlichen Themen zu beschäftigen. Zudem war es sehr interessant, die verschiedenen Ansätze zu sehen, mit denen die Teilnehmenden ihre Arbeiten digital präsentiert haben.“

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