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Eichhörnchen, Haselnüsse und High-Tech

Ein David-gegen-Goliath-Erfolg: Die Robotik-AG des Gymnasiums Markt Indersdorf beim internationalen, universitären Eurobot

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Nach monatelanger Konstruktions- und Programmierarbeit trat die Robotik-AG des Gymnasiums Markt Indersdorf beim deutschen Vorentscheid des renommierten, weltweit ausgetragenen Eurobot-Wettbewerbs an. Mit einer beeindruckenden Teamleistung sicherte sich die Gruppe den 2. Platz und damit eines der begehrten Tickets für das Weltfinale. Das Ziel: La Roche-sur-Yon in Frankreich, um sich dort mit den besten Teams der Welt zu messen.

Die diesjährige Aufgabenstellung forderte höchste Präzision: Ein autonomer Roboter (das „Eichhörnchen“) musste entwickelt werden, der auf dem Spielfeld verteilte Holzklötze – symbolisch als „Haselnüsse“ bezeichnet – einsammelt und sicher in definierte Zonen („Verstecke“) transportiert. Zusätzlich galt es, kleinere Roboter für ergänzende Spezialaufgaben zu konstruieren.

Der Eurobot ist traditionell ein Wettbewerb für Teams auf universitärem Niveau. Die Robotik-AG des Gymnasiums trat jedoch in einer außergewöhnlichen Konstellation an: Der Kern des Teams bestand aus Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Jahrgangsstufe, unterstützt von drei erfahrenen Schülern der Q12. Für über die Hälfte der Gruppe war es das erste Robotik-Projekt überhaupt.

Trotz dieser Rolle als „Underdog“ gegen internationale Studententeams setzte sich unsere AG durch: Von fünf Vorrundenspielen konnten vier Siege eingefahren werden. In der abschließenden Tabelle der internationalen Liga belegte das Team einen hervorragenden 15. Platz nach Punkten.

Der Erfolg basierte auf einer klaren Strategie: Als absolutes Anfängerteam konzentrierten sich die Schülerinnen und Schüler darauf, wenige Kernaufgaben des Spiels perfekt zu beherrschen, anstatt sich in zu komplexen Details zu verlieren. Diese fokussierte Arbeitsweise und die hohe Zuverlässigkeit der Technik führten zu dem überragenden Ergebnis im universitären Umfeld. Besonders stolz ist das Team auf die äußerst präzise Fahrbasis des Hauptroboters, mit dem die Spielelemente sehr genau angefahren werden konnten.

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Die Fahrt nach Frankreich war für die Schüler weit mehr als ein technischer Wettbewerb. Der Austausch mit Teams aus aller Welt, das Kennenlernen unterschiedlicher Lösungsansätze und die internationale Atmosphäre boten einen enormen Mehrwert. Die Schüler kehrten mit unzähligen neuen Ideen und einer gestärkten Begeisterung nach Hause zurück.

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