Spaß ohne Punkt und Koma...
...interaktive Ausstellung zur Alkoholprävention am GMI

Im Rahmen eines Pilotprojektes und in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Dachau gab es in diesem Jahr eine ganz besondere Form der Alkoholprävention: Die Ausstellung "Spaß ohne Punkt und Koma", bereitgestellt durch das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG). An insgesamt zehn Vormittagen konnten sich Schülerinnen und Schüler aller Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 zu Aspekten rund um die Thematik Alkoholkonsum in der Aula des GMI informieren.
Dafür waren drei Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes vor Ort, um die Jugendlichen in Kleingruppen durch die Ausstellung zu führen. Dabei gab es nicht nur zu lesen. Vielmehr konnte man an Schautafeln und Bildschirmen, dank Magnetwänden oder mithilfe von Grafiken selbst aktiv werden. Das Highlight waren sogenannte Rauschbrillen, die das Sichtfeld und die Reaktionsgeschwindigkeit einschränkten, um damit Alkholkonsum zu simulieren. Die Schülerinnen und Schüler merkten schnell, wie schwer es plötzlich wurde, einem geraden Strich am Boden zu folgen, einen Tennisball zu fangen oder den eigenen Namen auf Papier zu schreiben. So empfanden alle Beteiligten die 90 Minuten als sehr kurzweilig und hochinformativ.
Entsprechend gab es durchwegs positive Rückmeldung, sowohl aus der Schülerschaft als auch aus der Lehrerschaft, die ihre Klassen begleiteten.
Die Thematik ist nach wie vor sehr brisant. "Alkohol und dessen Konsum sind in Deutschland bei Jugendlichen weit verbreitet: Neun von zehn Jugendlichen im Alter von 16 - 17 Jahren haben bereits mindestens einmal Alkohol konsumiert. Gerade für Jugendliche birgt Alkoholkonsum jedoch Risiken. Er kann körperliche, psychische und auch soziale Folgen nach sich ziehen. [...] Neben der Wissensvermittlung zu den Risiken des Alkoholkonsums sind der Austausch untereinander und die Reflexion rund um das Thema Alkoholkonsum zentrale Bestandteile der Ausstellung. Persönliche Kompetenzen und ein risikoarmer Umgang mit Alkohol werden gefördert. Ziele sind der Nicht-Konsum von Jugendlichen, ein möglichst spätes Einstiegsalter in den Alkoholkonsum sowie ein verantwortungsvoller Umgang." Diese und weitere Informationen können auf der Homepage des ZPG nachgelesen werden.
Abschließend gilt ein großer Dank dem Gesundheitsamt Dachau (Sachgebiet Sozialmedizinischer Dienst) für die personelle und fachliche Unterstützung! Schuldirektor Christoph Strödecke und Präventionsbeauftragter Robert Stark, der die Ausstellung ans GMI holte, bedankten sich bei den Referentinnen herzlich mit Frühlingsblumen und Schokolade.