Auf den Spuren des genetischen Fingerabdrucks
Biologie-Oberstufenkurs erhält spannende Einblicke in moderne Genetik
Im Rahmen des Praktikums „Genetik macht Schule“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München erhielt der Biologie Oberstufenkurs 1b1 am Montag, den 22. Juni spannende Einblicke in moderne molekularbiologische Methoden. Die Schülerinnen und Schüler führten selbstständig eine PCR (Polymerase-Kettenreaktion) sowie eine Gelelektrophorese durch. Auf diese Weise gelang es ihnen, einen bestimmten Abschnitt ihrer eigenen genetischen Information sichtbar zu machen. Solche genetischen Marker unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Die Kombination vieler dieser Abschnitte bildet den sogenannten genetischen Fingerabdruck, der heute eine wichtige Rolle in der Kriminalistik spielt. Mithilfe dieser Methode konnten bereits zahlreiche Straftaten aufgeklärt und Täter überführt werden.
Den Abschluss des gelungenen Praktikumstags bildete eine Führung durch die aktuellen Forschungslabore des Biozentrum der LMU München. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler einen exklusiven Einblick in den Arbeitsalltag von Biologinnen und Biologen.Besonders die Möglichkeit, selbst mit Methoden zu arbeiten, die auch in Forschung und Kriminaltechnik eingesetzt werden, machte die Inhalte, welche schon aus dem Unterricht bekannt waren, greifbar und anschaulich. Die abwechslungsreiche Verbindung von praktischer Laborarbeit, wissenschaftlichem Hintergrundwissen und Einblicken in die aktuelle Forschung sorgte für einen interessanten und motivierenden Tag, der hoffentlich noch lange in guter Erinnerung bleibt.


