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Die Fantasie braucht Auslauf!

Neue Buchempfehlungen

Buchempf 1„Was hast du denn so in der Homeschooling-Zeit daheim gemacht? Ich fahre ja jetzt viel Inliner, wenn mir langweilig ist!“

So oder ähnlich liefen die Gespräche in den Klassen und ergaben unterschiedlichste neue Hobbies – manch einer kocht und backt nun mehr, andere betreiben draußen mehr Sport, nähen Masken oder malen in verschiedenen Stilrichtungen. Natürlich sind Spiele am Handy oder PC hoch im Kurs, doch erfreulicherweise haben auch einige mit dem Schreiben von Kurzgeschichten oder einem Roman begonnen. Wir sind gespannt auf die Werke, einzelne Anfänge durfte ich schon lesen!

Buchempf 2Doch wenn wir in unserem Radius eingeschränkt sind und nicht mehr alle Orte aufsuchen können, merken wir, dass ein ganz bestimmter Teil von uns nun erst recht nach Auslauf verlangt: unsere Fantasie! Und so haben ganz viele Schülerinnen und Schüler gelesen und gelesen, sich in andere Welten versetzt, Abenteuer erlebt, Rätsel gelöst, mit Helden mitgefiebert, geweint und gejubelt.

Endlich einmal fanden auch einige Zeit, sich den Büchern der Eltern zu nähern. Da stehen im Regal doch schon seit vielen Jahren deren alte Lieblingsromane herum. So las man zum Beispiel wieder oder erstmalig „Momo“, „Die unendliche Geschichte“, „Die Chroniken von Narnia“ oder „Fünf Freunde“.

Buchempf 3Und auch die Teilnehmer der Bücherei-AG „Lesefieber“ konnten natürlich weder Viren noch geschlossene Büchereien davon abhalten, an ihren Lesestoff zu kommen. So haben wir euch eine stark erweiterte aktuelle Buchempfehlungsliste zusammengestellt. Sicher ist da für jeden etwas Passendes für die Ferien dabei. Viel Spaß!

Im nächsten Schuljahr wird die Bücherei-AG wieder interessante Aktionen rund um Bücher anbieten. Du bist herzlich eingeladen mitzumachen! Komm in die AG oder mach bei unseren Veranstaltungen als Teilnehmer mit!

Fotos: Selina Rudigier („Alea Aquarius“), Larissa Nicoloiu („Kekse“), Katharina und Johannes Fritz („Winston“)

105 neue Lebensretter - DKMS-Typisierungsaktion am GMI

"Stäbchen rein – Spender sein!"

DKMS2Diesen Solgan hat wohl jeder schon einmal gehört, aber worum geht’s dabei eigentlich? Dieses Motto will zeigen, wie einfach es ist, sich gegen Blutkrebs einzusetzen, und dass der Zeitaufwand für eine Stammzellen-Typisierung sehr gering ist.

Die drei Q12-Schülerinnen Katharina Will, Katharina Zoberbier und Rebecca Vogt organisierten mit Unterstützung von Herrn OStR Dominik  Bichler am Freitag, den 21.02.20 eine DKMS-Typisierungsaktion. Die DKMS (ehemals „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“) bietet eine weltweite Spenderdatei für Stammzellen­spender an, um für Blutkrebs-Patienten einen passenden Spender zu finden. Stammzellenspenden stellen eine effektive Möglichkeit dar, an Leukämie erkrankten Menschen eine zweite Chance auf Leben zu geben. 

DKMS3Die Aktion begann mit einem 45-minütigen Vortrag über Chancen, Risiken und allgemeinen Informationen über Stammzellenspenden durch die DKMS-Mitarbeiterin Milena Lechner und einen ehemaligen Spender.

Anschließend hatten alle 17-jährigen oder älteren Schüler*innen der Oberstufe die Möglichkeit sich typisieren zulassen. Ein weiterer Termin am Nachmittag war auch offen für Eltern und Freunde, sodass am Ende 105 neue Typisierungen stattfinden konnten - 105 neue Lebensretter*innen vom Gymnasium Markt Indersdorf! Herzlichen Dank dafür im Namen aller Betroffenen!

Ein Blick ins Schaufenster

Bücherei-AG dekoriert zum Roman „Seawalkers“

IMG 1572Es tummeln sich Delfin und Hai neben Puma, Bison und Rothörnchen in der Auslage. Und jeder Bücherwurm weiß sofort, was da los ist: Es kann sich hier nur um Figuren aus den Jugendbüchern „Woodwalkers“ und „Seawalkers“ handeln. Netterweise hat die Buchhandlung „Bücher bei Beck & Boy“ aus Markt Indersdorf der Bücherei-AG die Chance gegeben, das Schaufenster passend zum Erscheinen des zweiten Bandes der „Seawalkers“ von Katja Brandis zu dekorieren.

Das war eine ganz besondere Gelegenheit, bei der auch Werke des Fanart-Wettbewerbs mit ausgestellt wurden. Besonders gelungen ist auch ein Puma-Plakat, das man sich dort für ein Foto vors Gesicht halten kann, um sich selbst als Gestaltwandler abzulichten.

IMG 1563Da Frau Beck sogar so aufmerksam war, Fotos der Auslage an den Arena-Verlag zu senden, wurde den AG-Teilnehmern zusätzlich noch ein großes Geschenk gemacht. Denn der Verlag der Romane zeigte sich so begeistert von der Aktion, dass er einige Bücher und Seawalkers-Ketten schickte und zudem die Autorin informierte. Auch diese war sehr angetan von diesem kreativen Schülerengagement und sendete gerne weitere Bücher, CDs, Plakate und viele Autogrammkarten! Was für eine Freude für unsere begeisterten Bücherfans! Die AG bedankt sich sehr und findet einmal mehr: Lesen lohnt sich!

Woche der Erste-Hilfe-Schulungen

361 Schülerinnen und Schüler wurden in Erster Hilfe unterwiesen

IMG 9595„Erste Hilfe leisten zu können, ist eine Alltagskompetenz, die jeden Heranwachsenden in seiner Persönlichkeitsentwicklung unterstützt: Zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist, gibt Sicherheit", so steht es in einer Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Da dieses Wissen nicht nur Sicherheit gibt, sondern im Ernstfall Leben retten kann, sollen alle Schüler weiterbildender Schulen zukünftig mehrfach in ihrer Schullaufbahn eine Unterweisung in Erster Hilfe erhalten. Zwar müssen junge Erwachsene im Rahmen des Führerscheinerwerbes einen Erste Hilfe-Kurs durchlaufen, aber nur durch häufigere Beschäftigung mit dieser Thematik und mehrfaches Üben einfacher Handgriffe erlangt man die oben angesprochene Sicherheit.

IMG 9588Deshalb fanden in der Woche vom 3. bis 7. Februar Unterweisungen für alle 361 Schüler und Schülerinnen der 7., 9. und 11. Jahrgangsstufen statt. Diese wurden durch eine Ausbilderin des Bayerischen Roten Kreuzes Dachau durchgeführt.

In 90 Minuten wurden zentrale Fragen der Ersten Hilfe aufgegriffen, wiederholt und besprochen, z. B.:

 

 

„Wie führt man einen korrekten Notruf durch?“
„Wie ging das mit der stabilen Seitenlage nochmal?!
„In welchem Rhythmus sollte eine Wiederbelebung durchgeführt werden?“
„Worauf muss man achten, wenn man einen Automatischen Externen Defibrillator verwendet?“

Wüssten Sie die Antworten auf diese Fragen noch? Wenn nicht, dann wäre der Besuch einer Erste Hilfe-Schulung auch für Sie vielleicht keine schlechte Idee, oder?

 

Projekttage 2020 – Projektangebote erbeten!

In bewährter Tradition finden dieses Schuljahr am 21. und 22. Juli 2020 die Projekttage statt, für deren Gelingen auch das Know-how externer Partner dringend benötigt wird.

Neben Lehrer*innen sind insbesondere auch Schüler*innen und Eltern gefragt, die Projekttage mit Leben zu füllen und Projektangebote bis zum 14. Februar 2020 bei Fr. Haecker oder Fr. Rotschiller einzureichen.

Das „Anmeldeformular für Schüler*innen“ bzw. das „Anmeldeformular für Eltern“ kann man hier herunterladen. Auch wenn der vorgesehene Termin noch weit entfernt scheint, gehen wir bereits jetzt in die Planung, um wieder zwei erlebnisreiche Tage am Schuljahresende vorbereiten zu können.

Wir freuen uns und sind gespannt auf eure/Ihre Vorschläge!

Ihr/euer Projekttageteam (Fr. Fenzl, Fr. Haecker, Fr. Kellerer, Hr. Nittmann, Fr. Pfeiffer, Fr. Rotschiller)

"Sterben ist Leben vor dem Tod - Leben bis zuletzt"

Koordinatorin des Elisabeth-Hospizvereins Dachau e.V. informierte Zehntklässler über die Hospizarbeit

Hospitz 1Im Rahmen des Themenbereichs „Leben an der Grenze: Tod und Jenseitserwartungen“ beschäftigte sich die Religionsklasse K 10cd mit der Hospizarbeit. Um aus der Praxis vor Ort über die Aufgabengebiete des Elisabeth-Hospizvereins Dachau e.V. zu informieren, besuchte Frau Renate Leipnitz am 14. 1. 2020 die Lerngruppe.

„Sterben ist Leben vor dem Tod – Leben bis zuletzt.“ Dieser Grundsatz der Hospizbewegung ist für die Arbeit der HospizbegleiterInnen essenziell. Aktuell engagieren sich 43 ehrenamtliche MitarbeiterInnen für Sterbende im Landkreis.

Hospitz 2Die SchülerInnen hatten viele Fragen vorbereitet. So interessierte sie beispielsweise, ob man bei der Begleitung eine emotionale Bindung zu den Sterbenden aufbaut. Die Koordinatorin des Hospizvereins bezeichnete das Verhältnis zu den Menschen, die betreut werden, als Freundschaft und Zuneigung auf Zeit. Ein Geschenk, das den Betroffenen entgegengebracht wird. Im Gegenzug erhalte man tiefe Dankbarkeit und eine stetige Erinnerung daran, dass auch das eigene Leben endlich sei. Voraussetzung für das Engagement als HospizbegleiterIn ist laut Leipnitz vor allem tiefe Empathie. Zudem sei auch wichtig, den Sterbenden und sein Leben nicht zu bewerten. „Wir schauen nicht weg, auch wenn alle anderen sich vielleicht schon längst abgewendet haben. Und genau das braucht unsere Gesellschaft: weniger Egoismus und mehr Altruismus.“

Auf die Frage nach der Herangehensweise bei der Tätigkeit entgegnete die Hospizbegleiterin, dass unter anderem auch das gemeinsame Lachen sehr wichtig sei. Generell schenke man den Sterbenden in dieser letzten Lebensphase vor allem Zeit, halte die Hand oder bete gemeinsam.

Mit Literaturempfehlungen zur Thematik endete diese für die Jugendlichen sehr bereichernde Unterrichtsstunde.

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