schule

Lesen geht immer!

Buchempfehlungen der Bücherei-AG

                               Lesen ist immer eine gute Idee! Manch einer hat Langeweile, manche wünschen sich Ablenkung.

In der Corona-Zeit ist vieles gestrichen, was sonst in den Ferien verlockend war. Aber eins ist immer noch möglich: Reisen im Kopf mit einem Buch.

Hier erhalten Sie eine Liste an Buchvorschlägen der Bücherei-AG. Viel Freude damit.

Ein Blick ins Schaufenster

Bücherei-AG dekoriert zum Roman „Seawalkers“

IMG 1572Es tummeln sich Delfin und Hai neben Puma, Bison und Rothörnchen in der Auslage. Und jeder Bücherwurm weiß sofort, was da los ist: Es kann sich hier nur um Figuren aus den Jugendbüchern „Woodwalkers“ und „Seawalkers“ handeln. Netterweise hat die Buchhandlung „Bücher bei Beck & Boy“ aus Markt Indersdorf der Bücherei-AG die Chance gegeben, das Schaufenster passend zum Erscheinen des zweiten Bandes der „Seawalkers“ von Katja Brandis zu dekorieren.

Das war eine ganz besondere Gelegenheit, bei der auch Werke des Fanart-Wettbewerbs mit ausgestellt wurden. Besonders gelungen ist auch ein Puma-Plakat, das man sich dort für ein Foto vors Gesicht halten kann, um sich selbst als Gestaltwandler abzulichten.

IMG 1563Da Frau Beck sogar so aufmerksam war, Fotos der Auslage an den Arena-Verlag zu senden, wurde den AG-Teilnehmern zusätzlich noch ein großes Geschenk gemacht. Denn der Verlag der Romane zeigte sich so begeistert von der Aktion, dass er einige Bücher und Seawalkers-Ketten schickte und zudem die Autorin informierte. Auch diese war sehr angetan von diesem kreativen Schülerengagement und sendete gerne weitere Bücher, CDs, Plakate und viele Autogrammkarten! Was für eine Freude für unsere begeisterten Bücherfans! Die AG bedankt sich sehr und findet einmal mehr: Lesen lohnt sich!

Woche der Erste-Hilfe-Schulungen

361 Schülerinnen und Schüler wurden in Erster Hilfe unterwiesen

IMG 9595„Erste Hilfe leisten zu können, ist eine Alltagskompetenz, die jeden Heranwachsenden in seiner Persönlichkeitsentwicklung unterstützt: Zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist, gibt Sicherheit", so steht es in einer Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Da dieses Wissen nicht nur Sicherheit gibt, sondern im Ernstfall Leben retten kann, sollen alle Schüler weiterbildender Schulen zukünftig mehrfach in ihrer Schullaufbahn eine Unterweisung in Erster Hilfe erhalten. Zwar müssen junge Erwachsene im Rahmen des Führerscheinerwerbes einen Erste Hilfe-Kurs durchlaufen, aber nur durch häufigere Beschäftigung mit dieser Thematik und mehrfaches Üben einfacher Handgriffe erlangt man die oben angesprochene Sicherheit.

IMG 9588Deshalb fanden in der Woche vom 3. bis 7. Februar Unterweisungen für alle 361 Schüler und Schülerinnen der 7., 9. und 11. Jahrgangsstufen statt. Diese wurden durch eine Ausbilderin des Bayerischen Roten Kreuzes Dachau durchgeführt.

In 90 Minuten wurden zentrale Fragen der Ersten Hilfe aufgegriffen, wiederholt und besprochen, z. B.:

 

 

„Wie führt man einen korrekten Notruf durch?“
„Wie ging das mit der stabilen Seitenlage nochmal?!
„In welchem Rhythmus sollte eine Wiederbelebung durchgeführt werden?“
„Worauf muss man achten, wenn man einen Automatischen Externen Defibrillator verwendet?“

Wüssten Sie die Antworten auf diese Fragen noch? Wenn nicht, dann wäre der Besuch einer Erste Hilfe-Schulung auch für Sie vielleicht keine schlechte Idee, oder?

 

Gemeinsam Kraft spenden

Erlös der Adventsaktion kam Kindern in Not zugute

UebergabeAls Abschluss der Adventsaktion konnte Ende Januar nun endlich die stolze Summe von 600 Euro an die Initiative Krebskranke Kinder e.V. übergeben werden.

Dank des Einsatzes der Schüler*innen vom AK „Handeln statt nur Reden“ und der Großzügigkeit der gesamten Schulgemeinschaft war es auch dieses Jahr wieder möglich, Menschen in Not zu helfen.

Auch wenn dieser Betrag nur ein kleiner Tropfen gegen das große Leid der Familien ist, die mit der Diagnose „Krebs“ leben müssen, so kommt es doch auf die Geste und jeden Cent an, wie uns Frau Diekmann von der Initiative versicherte. Bereitwillig beantwortete sie alle Fragen, zum Beispiel, inwiefern die Initiative über die ärztliche Versorgung hinaus den betroffenen Kindern und ihren Familien zur Seite steht.

Nachdenklich, aber dennoch mit einem guten Gefühl, etwas Wertvolles beigetragen zu haben, machten sich die Schüler*innen auf den Heimweg und planten schon die nächste Aktion, um wieder Menschen Kraft spenden zu können.

Projekttage 2020 – Projektangebote erbeten!

In bewährter Tradition finden dieses Schuljahr am 21. und 22. Juli 2020 die Projekttage statt, für deren Gelingen auch das Know-how externer Partner dringend benötigt wird.

Neben Lehrer*innen sind insbesondere auch Schüler*innen und Eltern gefragt, die Projekttage mit Leben zu füllen und Projektangebote bis zum 14. Februar 2020 bei Fr. Haecker oder Fr. Rotschiller einzureichen.

Das „Anmeldeformular für Schüler*innen“ bzw. das „Anmeldeformular für Eltern“ kann man hier herunterladen. Auch wenn der vorgesehene Termin noch weit entfernt scheint, gehen wir bereits jetzt in die Planung, um wieder zwei erlebnisreiche Tage am Schuljahresende vorbereiten zu können.

Wir freuen uns und sind gespannt auf eure/Ihre Vorschläge!

Ihr/euer Projekttageteam (Fr. Fenzl, Fr. Haecker, Fr. Kellerer, Hr. Nittmann, Fr. Pfeiffer, Fr. Rotschiller)

"Sterben ist Leben vor dem Tod - Leben bis zuletzt"

Koordinatorin des Elisabeth-Hospizvereins Dachau e.V. informierte Zehntklässler über die Hospizarbeit

Hospitz 1Im Rahmen des Themenbereichs „Leben an der Grenze: Tod und Jenseitserwartungen“ beschäftigte sich die Religionsklasse K 10cd mit der Hospizarbeit. Um aus der Praxis vor Ort über die Aufgabengebiete des Elisabeth-Hospizvereins Dachau e.V. zu informieren, besuchte Frau Renate Leipnitz am 14. 1. 2020 die Lerngruppe.

„Sterben ist Leben vor dem Tod – Leben bis zuletzt.“ Dieser Grundsatz der Hospizbewegung ist für die Arbeit der HospizbegleiterInnen essenziell. Aktuell engagieren sich 43 ehrenamtliche MitarbeiterInnen für Sterbende im Landkreis.

Hospitz 2Die SchülerInnen hatten viele Fragen vorbereitet. So interessierte sie beispielsweise, ob man bei der Begleitung eine emotionale Bindung zu den Sterbenden aufbaut. Die Koordinatorin des Hospizvereins bezeichnete das Verhältnis zu den Menschen, die betreut werden, als Freundschaft und Zuneigung auf Zeit. Ein Geschenk, das den Betroffenen entgegengebracht wird. Im Gegenzug erhalte man tiefe Dankbarkeit und eine stetige Erinnerung daran, dass auch das eigene Leben endlich sei. Voraussetzung für das Engagement als HospizbegleiterIn ist laut Leipnitz vor allem tiefe Empathie. Zudem sei auch wichtig, den Sterbenden und sein Leben nicht zu bewerten. „Wir schauen nicht weg, auch wenn alle anderen sich vielleicht schon längst abgewendet haben. Und genau das braucht unsere Gesellschaft: weniger Egoismus und mehr Altruismus.“

Auf die Frage nach der Herangehensweise bei der Tätigkeit entgegnete die Hospizbegleiterin, dass unter anderem auch das gemeinsame Lachen sehr wichtig sei. Generell schenke man den Sterbenden in dieser letzten Lebensphase vor allem Zeit, halte die Hand oder bete gemeinsam.

Mit Literaturempfehlungen zur Thematik endete diese für die Jugendlichen sehr bereichernde Unterrichtsstunde.

schule