top-Versteckt

„Leben nach dem Überleben“ – Das Jüdische Kinderzentrum Kloster Indersdorf

Einladung zur Ausstellungseröffnung  

170214 P-Seminar-Preis2In den Schuljahren 2015/16 und 2016/17 haben sich GMI-Oberstufenschülerinnen und -schüler im Rahmen eines P-Seminars mit der Geschichte des Jüdischen Kinderzentrums Kloster Indersdorf in der Zeit von August 1946 bis September 1948 beschäftigt und eine eigene Ausstellung entwickelt, die das erschütternde Lebensschicksal einzelner jüdischer Kinderüberlebender in den Mittelpunkt stellt. Begleitet wurde die Arbeit der Schülerinnen und Schüler von der Historikerin Anna Andlauer. Als externe Partnerin stellte sie umfangreiches Quellenmaterial zur Verfügung und brachte sich mit all ihrer Expertise ein. Insbesondere wurde es durch ihre Vermittlung möglich, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit einigen der Überlebenden in Kontakt treten und sie näher kennenlernen konnten.

Die Ausstellung umfasst 20 Portraits, die – entsprechend dem Ausstellungstitel „Leben nach dem Überleben“ – aufzeigen, was die jüdischen Zeitzeugen durchlitten haben, wie sie mit all ihren Trauma­tisierungen umgehen und welche Botschaft sie uns heute noch geben wollen. Erstmals präsentiert wurde die Ausstellung vor etwa einem Jahr im Janusz-Korczak-Haus in München. Sie fand auch medial ein großes Interesse und wurde darüber hinaus mit einem P-Seminarpreis des Ministerial­beauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West ausgezeichnet. 

Nun wurden die Portraits noch einmal ergänzt und aktualisiert und sollen auch in Markt Indersdorf selbst gezeigt wer­den, und zwar in der Aula unserer Schule und zusammen mit der von Frau Andlauer selbst konzipierten Ausstellung über das UN-Kinderheim Kloster Indersdorf, das von Juli 1945 bis Juli 1946 bestand.

Die Eröffnung der Ausstellung findet im Rahmen einer kleinen Feier am Freitag, den 26. Januar 2018, um 19 Uhr statt. Wir laden alle Interessierten ganz herzlich ein.

b-ganztagsbetreuung