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Musikalischer Winterabend am GMI

Die Geschichte "Der Winterwald" entführte das Publikum in eine musikalisch umrahmte Märchenwelt

IMG 0486Das Weihnachtskonzert wurde diesmal nach einer Idee von Frau Barth ganz neuartig als „musikalischer Winterabend“  konzipiert.

Die märchenhafte Geschichte „Der Winterwald“, verfasst und gelesen von Marcus Steinhauser, bildete den roten Faden, um den sich die musikalischen Beiträge passend zu den jeweiligen Textstellen rankten. Der im Schaukelstuhl „geschichtenlesende Großvater“ (alias M. Steinhauser) wurde dabei umringt von einer Kinderschar, die gebannt seiner Erzählung lauschte. Diese handelte von zwei Waisenkindern, die vom Schicksal heimgesucht in den sagenumwobenen Winterwald kamen. An jeder der drei Lichtungen erschien ihnen eine Märchenfigur – der Hüter des Tannenwalds Schatzhauser, die patente, lebenskluge Frau Holle und der stattliche, zeitlose Oberon.

Da konnte man zum festlichen Beginn das Orchester mit „La Réjouissance“ aus der Feuerwerksmusik von G.F. Händel hören, gefolgt von Beiträgen der Chöre aus den Klassen 5 und 6, wie z. B. „Musica Dei“ und „Maria durch ein Dornwald ging“, stimmungsvolle solistische Musikstücke von Samuel Voiler auf der Querflöte sowie eine Hackbrettsonate, vorgetragen von Magdalena Weber. Das Orchester beendete den 1. Teil mit den leisen Klängen der Pastorale aus Corellis Weihnachtskonzert, bei dem Frau Holle märchengetreu Schnee aus ihrem Bettzeug aufs Publikum rieseln ließ.

Feierliche Glockenimprovisationen, die vom Obergeschoss herunterklangen, leiteten den 2. Teil ein, gefolgt von einer modernen „Stille-Nacht“-Fassung, Night of Silence, interpretiert von den PopVoices. Nach zwei fulminanten vierhändigen Klavierstücken, die Alina Auernhammer und Alexander Lakatár virtuos darboten, präsentierten Birgitta Buchberger und Hanna Rabl den stimmungsvollen Song „The Rose“ von Bette Middler. Mit meditativen Geigenklängen aus Jules Massenets „Thais“ verzauberte Laetitia Kausch das Publikum, unterstützt von Eva Kausch an der Harfe. Der souveräne Gesangsvortrag von Alexander Lakatárs „Drei Könige“ von Peter Cornelius fügte sich ebenso wie die anderen Stücke auf verblüffend passende Weise in das Wintermärchen ein. Den abschließenden Rahmen des „musikalischen Winterwaldes“ bildete wieder das Orchester, diesmal mit dem Schwanensee-Thema, das man auch als großes Fensterbild, gearbeitet im Wahlkurs „Großformatiges Gestalten“ bei Frau Hechtl, in der Aula betrachten konnte.

Eine besondere Verbindung zum Inhalt der Geschichte wurde außerdem durch musikalische Improvisationen während der Textpassagen hergestellt. Diese wurden von Teilnehmer/innen des Additums Musik unter der Leitung von Frau Barth gespielt.

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