top-projekte

Buchempfehlungen der Bücherei-AG

Von echten Leseratten für euch gelesen

  schule portal files postkorb 5d38acf468833-IMG 0858Suchst du noch eine passende Lektüre? Dann schau auf die Buchempfehlungsliste der Bücherei-AG „Lesefieber“. Dort findest du ganz aktuelle und auch etwas ältere Bücher.

Die kurzen Angaben zum Inhalt geben dir neben der Altersangabe sicher einen guten Überblick.

Lass dich vom Buchbazillus mit dem LESEFIEBER anstecken!

Zur Buchempfehlungsliste hier anklicken.

Olympische Klassenspiele 2019

Dabei sein ist alles - und alle waren dabei!

IMG 1896Am Montag, den 22. Juli 2019, bewegte sich die Schulgemeinschaft unter dem olympischen Motto. Obwohl in allen Aufgaben Fairness und Kooperation an erster Stelle standen, kämpften die motivierten Teilnehmer*innen auch unter dem Motto citius – altius – fortius.

Die Schüler*innen durchliefen einen Las-Vegas-Parcours, spielten Tischtennis mit modifizierten Schlägern, räumten „alle Neune“ ab, zielten mit Wasserpistolen auf Eimer (und Mitschüler), kletterten an der Boulderwand, warfen Frisbeescheiben und fuhren Rennen in Mülltonnen – um nur eine Auswahl von den vorgegebenen 16 Stationen zu nennen.

Alle 31 Klassen des GMI gingen mit Spaß und Einsatzbereitschaft an die Aufgaben. Die 32. Gruppe bildete ein Team aus der 11. Jahrgangsstufe, das außerhalb der Wertung an den Start ging und überragende Ergebnisse erzielte.

Mit großem Applaus wurden am Ende folgende Klassen als Jahrgangsstufensieger geehrt:

Jahrgangsstufe 5: Klasse 5e

Jahrgangsstufe 6: Klasse 6f

Jahrgangsstufe 7: Klasse 7e

Jahrgangsstufe 8: Klasse 8c

Jahrgangsstufe 9: Klasse 9d

Jahrgangsstufe 10: Klasse 10a

Ein herzliches Dankeschön an alle „Olympiateilnehmer“ und alle Helfer!

Sommerkonzert 2019 - eine musikalische Reise um die Welt

... und ein emotionaler Abschied von Mechtild Schiller

SommerkonzertweitwinkelWeit geöffnete Türen luden die Zuhörer bei strahlender Abendsonne und sommerlich lauer Luft zu einem zauberhaften Konzertabend in die Schulaula ein. Unter dem Motto „Musik international“ boten die verschiedenen Ensembles wieder eine bunte musikalische Mischung:

Mit zwei ruhigen Weisen aus Brasilien und England bot der Unterstufenchor der 6. und 7. Klassen unter der Leitung von Frau Wawra einen zarten Anfang. Nach diesen leisen Tönen swingten die Jazz Cookies mit  „St. Thomas“ in heiterem Stil (Leitung: Frau Barth). Ein Klangfarbenspiel mit den spanischen „Recuerdos de la Alhambra“ gefolgt von einem spritzigen Mozart-Divertimento präsentierte das Orchester unter der Leitung von Frau Kreitmair. Der Unterstufenchor der 5. Klassen (Leitung: Frau Wawra) beendete den ersten Teil des Konzerts mit dem israelischen „Ose shalom“ und dem sehr humorvoll und gekonnt schauspielerisch dargebotenen Lied „Das Sägewerk Bad Segeberg“.

IMG 1402Der zweite Teil des Konzerts begann mit sonniger Musik der PopVoices (Leitung Frau Barth): „Ain´t no Sunshine“ und „Sunny“ präsentierten die jungen Sänger/innen in weiß-gelbem fröhlichen Outfit. Die Jazz Cakes spielten ebenfalls unter der Leitung von Frau Barth packende lateinamerikanische Rhythmen, „Mas que nada“ aus Brasilien sowie den kubanischen TopHit „Havana“. Einen besonderen Ohrenschmaus bot ein A-Cappella-Sextett in professioneller Weise mit dem finnischen Chorsatz Kaikki maat.  Die B.I.G. Band Markt Indersdorf mit ehemaligen Schülern und Eltern jazzte mit „Black Bottom“ und „Brother Mister“ (Leitung: Michael Salvermoser).

Die einzelnen Programmpunkte wurden von spritzigen und witzigen Ansagen der Schüler aus den jeweiligen Ensembles anmoderiert, manchmal sogar mit kleinen schauspielerischen Einlagen – wie z. B. der Auftritt des Vokalensembles mit dem italienischen Lied „Gianna“. Aber auch der gekonnte Einsatz von Licht- und Bühneneffekten wie z. B. einer Nebelwolke bei Rammsteins „Engel“ sorgten für eine spannende Inszenierung der professionellen musikalischen  Darbietungen.

IMG 1483Das Programm endete, wie es begann, mit leisen Tönen: „La Nuit“ sangen das Vokal-Ensemble und der Unterstufenchor der 6. und 7. Klassen gemeinsam unter der Leitung von Frau Wawra.

Schulleiter Herr Höhenleitner verabschiedete zum Ende des Konzerts die  Musikkollegin und Fachschaftsleiterin Mechtild Schiller in den Ruhestand. Er würdigte ihre langjährige Arbeit als Musiklehrerin, die Generationen von Schülern sowie das Musikleben am GMI entscheidend geprägt hat. Die Mitwirkenden  sangen und spielten zum Abschied gemeinsam das Lied „Time to say Goodbye“ – ein großer emotionaler Moment, der vom Publikum mit Standing Ovations quittiert wurde. 

NuT - Kreativprojekt "kunterbunt"

Welch Vielfalt an Farben, Formen und Ideen!

CIMG7382Wie kann man Kinder heutzutage noch für Pflanzen begeistern? Sicher, indem man hinaus in die Natur geht. Aber noch interessanter wird es, wenn man das Handy mit einbindet!

So machte sich die Klasse 5e mit ihrer NuT-Lehrerin Frau Christa auf den Weg ins Grüne und war so richtig kreativ. Eine Ausstellung in der Aula zeigte, wie sich Handys und Fotoapparate mit Naturerlebnissen zusammenbringen lassen. Die Schülerinnen und Schüler konnten aus einem Ideenkatalog der Lehrerin drei Aufgaben auswählen. So fotografierten sie z. B. sechs verschiedenfarbige Blüten und merkten dabei schnell, dass es unterschiedliche Pflanzenfamilien gibt. Aber auch nur die grünen Teile einer Pflanze aufzunehmen, macht die Vielfalt der Natur schnell augenfällig. Noch spannender war es jedoch, sich auf die „Jagd“ nach einem blütenbesuchenden Insekt zu machen. Und wirklich knifflig wurde es, wenn man Blüten bei Nacht fotografieren wollte. Dabei kann man sogar besondere Effekte durch eine geschickte Beleuchtung mit einer Taschenlampe erzeugen.

CIMG7389Manch einer bewies auch noch mehr Sitzfleisch und fotografierte ein und denselben Löwenzahn mehrfach im Laufe seiner Entwicklung über Wochen oder innerhalb eines Tages. Wer wusste schon vorher, dass manche Blüten eine Schlafstellung einnehmen?

Wer weniger auf die moderne Technik setzen wollte, konnte aber auch zu Zeichenblock und Straßenkreide greifen. So sind ganz kreative, lustige und besondere Kunstwerke geschaffen worden. Indem die Schülerinnen und Schüler eine eher unscheinbare Pflasterritzenpflanze (auch auf dem Schulhof) mit Straßenkreide ummalten, rückte auch diese einmal in den Fokus von Passanten. Für einen Moment wurden sie einmal nicht mit Füßen getreten, sondern bewundert.

Fazit: Eine kreative Ausstellung, die nicht nur die herrlich bunte Vielfalt der Natur, sondern auch die unterschiedlichen Ideen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler zeigte.

Greifvögel hautnah erleben

Beeindruckende Begegnung unserer 6. Jahrgangsstufe mit faszinierenden Greifvögeln

IMG 1228Erneut erhielt unsere Schule in diesem Jahr Besuch von Falkner Wolfgang Schreyer, der unseren Sechstklasslern seine Greifvögeln vorführte.

Der Falkner begeisterte die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel mit einem Falken, den er mehrmals von Schülerarm zu Schülerinnenarm fliegen ließ, und er berichtete über die Jagdtechnik dieser Greifvögel und ihren sagenhaften Geschwindigkeitsrekord, der bei ca. 400 km/h im Beuteanflug liegt.

Ein Highlight war außerdem das Training eines Bussards durch einen mutigen Schüler. Er zog ein Federspiel rennend hinter sich her und der  Vogel stürzte sich zielsicher darauf.

Beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler auch von einem Steppenadler namens „Tiger“, der mit stolzem Blick durch die Reihen lief oder auch mal knapp über ihre Köpfe flog.

Eulen faszinieren vor allem durch ihre Augen, wie Eulendame „Maly“, ein bengalischer Uhu, bewies. Majestätisch wurde sie auf dem Arm durch die Reihen getragen und blickte den Schülerinnen und Schülern tief in die Augen.

Weitere spannende Fakten über Tag- und Nachtgreifer sowie Anekdoten aus der langjährigen Tätigkeit als Falkner machten den Vormittag zum beeindruckenden Erlebnis.

IMG 1231

Eine Mumie wird lebendig!

Die Bücherei-AG "Lesefieber" stellt ein Buch auf ganz neue Art vor

CIMG7352Es gibt so viele gute Bücher. Und die meisten von uns lesen sie alleine. Doch dass man mit Büchern noch so viel anderes, Kreatives anstellen kann, das zeigte die Bücherei-AG im Mai in Raum 068 am Beispiel des Buchs "Dummie, die Mumie". So gab es eine interessante Mischung aus Vorspielen wichtiger Szenen, Vorlesen einzelner Textpassagen und der Zusammenfassung durch Frau Christa. Stellenweise wurde aber auch mit dem Publikum zusammen überlegt, was nun wohl weiter passieren sollte, zu bedenken ist usw.

In „Dummie, die Mumie“ von der Autorin Tosca Menten wird eine Mumie nach ca. 4000 Jahren wieder lebendig und taucht bei einem Jungen zu Hause auf. Das ist erst einmal verwirrend, aber auch sehr spannend. Wenn da der üble Verwesungsgestank nicht wäre. Zum Glück hatten die Schauspieler der AG ein Toilettenspray dabei!

CIMG7364Die Zuschauer konnten viel lachen und mit überlegen, ob die plötzlich auftauchende, junge Mumie eigentlich bei der neuen Familie bleiben und gar zur Schule gehen kann. Wie vertuscht man denn am besten, dass der neue Mitschüler eine Mumie ist? Leider hat Dummie zusätzlich damit zu kämpfen, dass er ein Fremder ist. Die fiese Schulleiterin und die Oberzicke Anna-Lies machen ihm das Leben schwer. Die Zuschauer mussten lachen, wenn Dummie mal wieder in der Manier eines Pharaonen-Sohnes kurzen Prozess machen wollte. Welch ein Spaß, die gemeine Mitschülerin und deren anstrengende Mutter in Aktion zu sehen! Aber wie gut, dass die Mumie sich nicht unterkriegen ließ.

GMI Koll AG Buch Mumie 20190521 Foto IIIZum Abschluss gab es noch ein Hieroglyphen-Rätsel zu lösen. Da die ersten richtigen Meldungen mit selbstgebastelten kleinen Mumien oder Süßigkeiten belohnt wurden, waren alle mit Feuereifer dabei. Die Lösung ergab einen typischen Ausspruch aus der lustigen „Dummie“-Buchreihe: Heiliger Hasenpups!

 

Astroteilchenphysik im Klassenzimmer

9. Klassen auf der Suche nach Zeugen kosmischen Katastrophen

Projekt Bild 1Über Elektronen, radioaktive Zerfälle und kosmische Strahlung zu sprechen ist das eine – sie in einer Nebelkammer sichtbar zu machen etwas ganz Anderes. Genau in diesen Teil der Astroteilchenphysik sind die Klassen 9e und 9b unter der Leitung von Herrn Beirer am 29. Mai eingetaucht.

Mit Nebelkammerbausätzen der LMU und einer ordentlichen Menge Trockeneis war das Feld bereitet, um unerwartete Beobachtungen zu tätigen und einen Einblick in die Welt der Elementarteilchen zu erhaschen.

Entsprechend der Weisheit „Man erkennt nur, was man zuvor mit dem Geiste erfasst hat“ erhielten die gespannten Schülerinnen und Schüler von Herrn Beirer zunächst eine kurze Einführung in die Elementarteilchenphysik: Spricht man von beschleunigten Teilchen, Quarks und den Grundbausteinen der Materie, kommt man an den Entdeckungen des CERNs in der Schweiz nicht vorbei. An einem 26 km langen Teilchenbeschleuniger, dem LHC, werden Protonen in ihre elementaren Bestandteile zerlegt und weitere Zerfälle und entstehende Teilchen in teuren, unterirdischen Detektoren untersucht. Dabei gilt es, Teilchen wie Elektronen, Myonen, Neutrinos und schwere Pionen richtig in den „Teilchenzoo“ einzuordnen.

Projekt Bild 2Man könnte denken, dies sei für den normalen Physik-Unterricht unerreichbar, doch alles was nötig ist, sind schnelle Teilchen und ein Detektor – schon wird das Klassenzimmer ein wenig zum CERN. Hochenergetische Teilchen erreichen uns als Kosmische Strahlung, die in Supernovae oder Schwarzen Löchern entstanden ist. Einen eigenen Teilchendetektor in Form einer Nebelkammer bauten sich die 9. Klässler mit dem Bausatz des „Netzwerk Teilchenwelt“ in ein paar Minuten selbst. Über einer trockeneisgekühlten Metallplatte entstand dabei ein alkoholgesättigter Nebel, der mit einer Taschenlampe geschickt von der Seite beleuchtet wurde. Die plötzliche Stille im Raum, durchbrochen von kleineren „Ahs“ und „Ohs“ (manchmal auch „Wows“) verriet alsbald den Erfolg des Versuchs. Unvermittelt auftauchende, sehr kurzlebige, teils gezackte Kondensstreifen im Nebel verrieten, dass an dieser Stelle gerade ein schnelles Elektron, ein massereiches Alpha-Teilchen oder ein energiegeladenes Myon durch den Nebel geschossen waren. Letzteres ist sozusagen das „Schwesterteilchen“ des Elektrons und entsteht aus kosmischer Strahlung in den oberen Schichten der Atmosphäre.

Projekt Bild 3Mit anhaltender Begeisterung und großem Interesse dokumentierten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Teilchenspuren und machten so eigentlich „Unsichtbares“ sichtbar. Für die großen und kleinen Fragen des Universums stand Herr Beirer stets mit einem Lächeln und einer Schaufel Trockeneis bereit. Durch den Besuch des Q11-Physikkurses und des P-Seminars „Forscherklasse“ wurde das Projekt zu einem jahrgangsstufenübergreifenden Lernerlebnis.

 

Mit Schwert und Kettenhemd

Bestsellerautor Oliver Pötzsch begeisterte mit seiner Lesung vor den sechsten Klassen

IMG 1079„Ich komme aus einer Henkers-Dynastie. Meine Vorfahren waren 300 Jahre lang Scharfrichter und Henker hier in Bayern.“ Man fragte sich zunächst verdutzt, ob das etwas ist, womit man selber prahlen würde. Sind das eigentlich ruhmreiche Urahnen? Aber Oliver Pötzsch baut mit dieser Vorstellung kokett die Brücke zur Antwort auf die Frage, wie er als Autor zum Schreiben historischer Romane kam. Seine „Henkerstochter“-Saga ist sicher vielen Erwachsenen bekannt. An das GMI kam er dann im Mai, um seine Jugendbuchreihe „Die schwarzen Musketiere“ vorzustellen.

Darin geht es um den zwölfjährigen Lukas, der als Sohn eines Ritters im Jahre 1632 in der Nähe von Heidelberg wohnt. Eines Tages lässt der Inquisitor Waldemar von Schönborn Lukas´ Mutter verhaften, weil sie in Verdacht steht, eine Hexe zu sein. Auch seine kleine Schwester Elsa wird vom Inquisitor mit gefangen genommen. Als Lukas´ Vater den beiden zu Hilfe kommen will, stirbt er. So ist der Junge auf sich alleine gestellt und versucht, Mutter und Schwester zu befreien. Wie das Abenteuer weitergeht, wird hier nicht verraten.

CIMG7318Das Besondere an dieser Lesung war, dass wir zeitgleich eine spannende Geschichtsstunde erhielten, die mit exquisiten Requisiten gespickt war. So erklärte Oliver Pötzsch, was es mit Hexenverfolgung, Folter, Adlerklaue und Hasenpfote seines Charivaris auf sich hatte. Ebenso faszinierend waren aber die Schauwaffen, die der Autor dabei hatte: Langschwert, Degen, Florett und Pistolen. Zum Schutz vor derartigen Waffen durfte dann auch das Kettenhemd nicht fehlen. Das große Vorwissen mancher Schülerinnen und Schüler, das den Autor begeisterte, zeigt, wie groß die Faszination für diese Thematik nach wie vor ist.

Fazit: Die zweitstündige Lesung wurde zu einem fesselnden Ausflug in eine frühere Zeit, die Lust machte auf das Lesen weiterer Bücher.

Brot-und-Wasser-Aktion 2019

Schüler*innen handeln bewusst und zeigen sich solidarisch mit den Ärmsten der Armen

BrotundWasser2019Wie seit vielen Jahren Tradition hat die Fachschaft Religion auch in dieser Fastenzeit an einem Schultag vor den Ferien symbolisch Brot und Wasser angeboten, um sich den eigenen Luxus vor Augen zu führen, in dem wir leben, während viele Kinder in der Welt nicht einmal genug Brot und sauberes Wasser zur Verfügung haben.

Trotz geöffnetem Kiosk und anderen Möglichkeiten, sich zu versorgen, verzichteten über 200 Schüler*innen bewusst auf eine üppige und gewohne Pausenversorgung und wählten stattdessen gegen eine Spende Roggenbrötchen und Leitungswasser.

Mit dem gespendeten Betrag von stolzen 280 Euro wird die Kinderfastenaktion von Misereor unterstützt, die ganz gezielt Maßnahmen für Kinder fördert. In diesem Jahr gilt das Hauptaugenmerk dem mittelamerikanischen Land El Salvador, das regelmäßig von Erdbeben betroffen ist. Weitere Informationen zu den Inhalten und Maßnahmen finden Sie auf der Homepage von Misereor.

 

Q11 im Gespräch mit einer EU-Abgeordneten

Maria Noichl (SPD) gewährt Einblick in ihre Arbeit und sieht sich kritischen Fragen ausgesetzt

Herausforderungen und Themen, die auch nachfolgende Generationen betreffen, existieren derzeit in der EU. Um so wichtiger ist es auch, Schüler*innen zu informieren und ihnen die Gelegenheit zu geben, Fragen zu stellen.

MariaNoichlAus diesem Grund gewährte die ehemalige Lehrerin Maria Noichl, nun seit einigen Jahren EU-Abgeordnete, den Schüler*innen der 11. Jahrgangsstufe am 29. März einen Einblick in ihre Arbeit. In ihren Aufgabenbereich fallen Agrar- und Gleichstellungspolitik, aber auch die AKP-Delegation, welche sich für die Unterstützung ehemaliger Kolonialstaaten einsetzt.

Viele Fragen und unterschiedliche Meinungen der Schüler*innen führten zu einer intensiven Diskussion. Besonders kontrovers debattiert wurde über die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft und die Bestrebungen für eine Frauenquote. Während Frau Noichl sich klar für eine Quote aussprach, erschien diese einigen Schüler*innen als ein falscher Weg zu mehr Gleichberechtigung. 

Auch Themen wie Artikel 13/17 lagen den Schüler*innen am Herzen. Dieser hat laut Frau Noichl ,,sein eigentliches Ziel verfehlt“, da jetzt nicht-staatliche Organisationen entscheiden könnten, was veröffentlicht wird und was nicht. Dem einzelnen Künstler sei damit nicht geholfen.

Mit Blick auf die bevorstehenden EU-Wahlen betonte Frau Noichl, dass ,,Europa ein Spiegelbild der 28 Staaten“ und der internationale Zusammenhalt besonders wichtig sei. Nur so könnten die Herausforderungen, die uns alle betreffen, angegangen werden.

b-projekte