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Spannender Blick hinter die Kulissen

Chorklasse 5c besucht das Nationaltheater München

Nationaltheater 1Vom Singen haben sie alle mittlerweile ein wenig Ahnung – vom Aufbau einer klassischen Oper auch. Sie wissen, was eine Arie ist, eine Ouvertüre, eine Szene und auch, was dazugehört, ein gewaltiges Repertoire auswendig zu lernen und ohne Mikrofon über ein Orchester zu strahlen. Nun wollte unsere Chorklassen-SchülerInnen noch erfahren, wie wir als Publikum in den Genuss einer perfekten Aufführung im Musiktheater kommen. Da müssen nämlich unendlich viele Rädchen zusammenpassen – und dies passiert im Hintergrund der sichtbaren Bühne.

Am 21. Mai machte sich also die Chorklasse bei strömendem Regen auf zu einer Führung durch die Staatsoper in München und kehrte völlig begeistert, mit vielen Informationen und Insider-Stories angefüllt zurück.

Unser Führer Tobi, selbst Statist in der Oper, erzählte uns unglaublich spannend und mit enormem Wissen über die Geschichte und Architektur des Hauses, ließ uns in Kostüme schlüpfen und sperrte uns den obersten Rang sowie die Königsloge auf, von der wir fasziniert den Bühnenarbeitern zuschauten. Der Höhepunkt unserer Führung war aber sicher ein Blick hinter die Kulissen, in den 40 Meter hohen Bühnenraum, den wir zwar nur am Rand, aber dennoch betreten durften und in dem wir einen kleinen Einblick in die faszinierende Logistik der Technik, des Lichts und des riesigen Schnürbodens bekamen. Die vielen Fragen unserer interessierten SchülerInnen ließen Tobi, unseren Opern-Spezialisten, zu Hochform auflaufen und so durften wir sogar noch unter die Bühne gehen, wo wir uns ein wenig wie das Phantom der Oper fühlten.

Eine eigene Welt für sich!

Wunderbarer Abschluss einer tollen Exkursion war die 20 minütige Aufführung der Klasse mit diversen Liedern in der S-Bahn Station Marienplatz.

Begegnung mit dem Judentum

Besuch der Augsburger Synagoge inklusive Workshop im Rahmen des Religionsunterrichts der 9. Klassen

Synagoge-InterviewDie Beschäftigung mit dem Judentum ist ein zentrales Thema des Religionsunterrichts der 9. Jahrgangsstufe. Es geht darum, diese Weltreligion, die die Wurzel des Christentums darstellt, besser kennen und verstehen zu lernen. Seit vielen Jahren besuchen die Neuntklässler*innen in diesem Rahmen auch die wunderschöne Jugendstil-Synagoge in Augsburg.

Neu war diesmal, dass alle Schüler*innen an einem Workshop mit dem Thema „Von der Wiege bis zur Bahre – Die Gebote und Bräuche im Leben religiöser Juden“ teilnahmen. Dabei erstellten sie ein Radiointerview, das auch aufgezeichnet wurde und im Unterricht noch einmal angehört werden konnte. Ergänzend zum Workshop beinhaltete der Vormittag eine Führung durch das zugehörige Museum und die Synagoge (Foto des Innenraums: Silvio Wyszengrad).

Synagoge-Quelle-Juedisches Museum Augsburg Schwaben-Silvio  Wyszengrad

Gelungene Orientierungstage der 10. Klassen

Schülerinnen und Schüler erleben im Aktionszentrum Benediktbeuern Schule etwas anders

Benediktbeuern2019Orientierung
Offen, kreativ, bei sich
Gestärkt heimfahren

Benediktbeuern
Ich-Suche und Wir-Gefühl
Gelassen werden

Raus aus dem Alltag
Schulausflug in ein Kloster
Gemeinschaft gestärkt

Denkanstöße satt
Mit sich ins Reine kommen
Neue Impulse

Fokus "Thematik"
Unterstützung im Glauben
Tolles Erlebnis

Gedankenwelle
"Gute Nacht" als schöne Pflicht
Glaube frei und stark

Dem Alltag entflohn
Ruhe, Spur, Sinn, Gleichgewicht
Mitte erfahren

 

 

Lateincamp in Kempten

Auf Zeitreise ...

20190312 154810... begaben sich Schüler/innen der 8a und 8b, die das einwöchige Lateincamp in Kempten buchten. Dabei bildeten natürlich der Archäologische Park und dortige Workshops zu antiken Themen die zentralen Programmpunkte.

Darüber hinaus lernten die Helden, die stets der nasskalten Witterung trotzten, aber auch die mittelalterliche und moderne Stadt kennen: Führungen zu den Sehenswürdigkeiten wie z. B. der Mangkirche, der Erasmuskapelle oder die Ausstellung Mensch, Land, Flucht im Alpinmuseum schlugen die Brücke zu Mittelalter und Neuzeit.

Im „Room of secrets“, beim Kinoabend oder in Blackstories stellten sie sich eher fiktiven bzw. futuristischen Herausforderungen und lösten so manches Rätsel.

20190314 193440Das abwechslungsreiche Sportprogramm (Stadtrallye, Schwimmen, Klettern) ermöglichte den Zeitreisenden des GMI eine gesunde Heimkehr und die Erkenntnis: mens sana in corpore sano!

Nie wieder!

Q11 zu Gast beim Holocaust-Gedenktag des Bayerischen Landtags

Gespannt verfolgte eine Schülergruppe des GMI die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus am 23. Januar 2019 auf der Besuchertribüne des Bayerischen Landtags, zu der sie eine eigene Einladung erhalten hatten.

Nach den Begrüßungsworten durch Landtagspräsidentin Ilse Aigner sowie den Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags und Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstättten, Karl Freller, folgte eine Rede von Charlotte Knobloch, der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, die deutlich Kritik an der AfD übte. Der dadurch ausgelöste Eklat – fast alle Abgeordnete dieser Partei verließen den Plenarsaal und kehrten erst später zurück – bot die Möglichkeit, sich am Tag danach intensiv über die Ereignisse vor Ort, die Berichterstattung in den Medien und die Beweggründe der Beteiligten auszutauschen. Besonders schade fanden die Teilnehmer*innen, dass das eigentliche Thema dieser Veranstaltung und die eindringlichen Worte der beiden weiteren Zeitzeugen in den Hintergrund rückten, die eigentlich mahnten, die Taten des NS-Regimes nicht zu vergessen.
IMG 20190123 120620Aufgrund der hervorragenden Betreuung durch die Referatsleiterin des Landtagsamts, Frau StDin Sieber, war der Besuch für alle Schüler*innen ein besonderes Erlebnis, das durch eine persönliche Begegnung mit Ilse Aigner und Karl Freller während des im Anschluss an die Veranstaltung stattfindenden Empfangs abgerundet wurde.

Eindrucksvoller Jahresabschluss

GMI-Weihnachtskonzert zum ersten Mal in doppelter Ausführung

IMG 0181Gleich zweimal kam in diesem Schuljahr das traditionelle GMI-Weihnachtskonzert zur Aufführung. Den Zuhörern wurde ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm präsentiert, und beide Male war die Schulaula bis zum letzten Platz gefüllt.

Festliche Orchestermusik, das bekannte „Weihnachtskonzert“ von A. Corelli, gespielt vom Schulorchester unter der Leitung von Frau Kreitmair, stimmte das Publikum auf den weihnachtlichen Abend ein. Viele Solisten und kleinere Ensembles wechselten mit den Chören und dem Orchester in zwangloser Folge ab.

So erklangen weihnachtliche Hackbrett- und Harfenklänge, abgelöst von Klarinetten als Duo oder Trio mit Geige und Klavier, sowie auch mehrere virtuose solistische Beiträge von Violinspieler/innen. Auch zwei Gesangsensembles sangen sich in die Herzen der Zuhörer.

Die Unterstufenchöre der 5. bzw. 6./7. Klassen (bestehend v. a. aus den von Frau Wawra geführten Chorklassen ) sangen z. T. mit Solisten und viel lebendiger Choreografie besinnliche Weihnachtslieder. Auch der Mittelstufenchor PopVoices unter der Leitung von Frau Barth überzeugte das Publikum mit zwei stimmungsvollen Vorträgen.

Nach einer Bearbeitung eines französischen Weihnachtsliedes für Orchester beendete das Vokalensemble unter der Leitung von Frau Wawra schwungvoll das Konzert mit zwei professionell vorgetragenen weihnachtlichen Songs. Das Publikum honorierte das hohe Niveau des gesamten Konzertprogramms mit lang anhaltendem Applaus.

Die musikalischen Darbietungen wurden von kreativen Impulsen der Schüler/innen des Profilfachs Theater und Film (Leitung: Frau Landzettel) begleitet, die das Publikum zu Gedanken über Advent und Weihnachten anregten.

Schulleiter Thomas Höhenleitner nutzte beim ersten der beiden Konzerte die Gelegenheit, die scheidende Vorsitzende des Fördervereins FGMI,  Frau Glaser, in gebührender Weise zu verabschieden und ihr für ihre langjährige, außerordentlich engagierte Arbeit zu danken.

Dem Technik-Team dankte der Schulleiter für die professionelle technische Unterstützung und gratulierte dem neuen Leiter des Teams, Herrn Stark, zum Bestehen seiner "Feuertaufe". Herr Stark hatte das Technik-Team vom dem im Juli verstorbenen Manfred Dudda übernommen, an den Herr Höhenleitner am Ende des Konzertabends noch einmal in besonderer Weise erinnerte.

 

 

Grand Challenges Annual Meeting 2018

Robotik-Team begegnet Bill Gates und Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller

robotic18 4Großes Erlebnis für das GMI-Robotik-Team: Nach ihrer Auszeichnung als Sieger im Wettbewerb  "Eine Welt für alle" des Bundespräsidenten wurden die Schülerinnen und Schüler nun von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller persönlich nach Berlin eingeladen.

Dabei kam es zu einer Begegnung, die die Robotiker wohl so schnell nicht vergessen werden: Beim Besuch des Weltgesundheitsgipfels sowie des zeitgleich stattfindenden Grand Challenges Annual Meeting trafen sie tatsächlich auf Microsoft-Gründer Bill Gates. Im  Dialogforum „Innovationen für eine gesunde Zukunft" wurden sie Zeugen einer Podiumsdiskussion mit ihm und Minister Müller und brachten sich mit mehreren gezielten Fragen in die Debatte ein.

Ebenso hatte unser AK die Möglichkeit, sich im Bundestag über die politischen Abläufe im Parlament zu informieren, und unterhielt sich dort auch mit Katrin Staffler, der Stimmkreisabgeordneten für den Bundestagswahlkreis Fürstenfeldbruck-Dachau. 

robotic18 3Schließlich besuchten die Schülerinnen und Schüler das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  und kamen dort mit Bundesminister Dr. Müller persönlich ins Gespräch. Insbesondere hatten sie die Möglichkeit, ihr ausgezeichnetes  Projekt „Lerncomputer" noch einmal vorzustellen. Der selbst entwickelte Computer kann unabhängig von vorhandener Infrastruktur eingesetzt werden, da er seine Energie durch Solarzellen gewinnt. Dadurch eignet er sich vor allem für den Einsatz in ärmeren und abgelegenen Regionen für Schüler mit nur eingeschränktem Zugang zu Bildungsmöglichkeiten.

Das Robotik-Team bedankt sich für die Einladung zu einer ereignis- und lehrreichen Fahrt in unsere Hauptstadt!

Alice im Wunderland

5. Jahrgangsstufe besucht "fantastische" Inszenierung im Residenztheater

20180219 115147Fantasie im wahrsten Sinne des Wortes war gefragt beim Besuch der Inszenierung von "Alice im Wunderland" im Münchner Residenztheater durch unsere Fünftklassler.

Alles beginnt damit, dass Alice, nachdem sie einem weißen sprechenden Kaninchen gefolgt ist, in einen schier unendlich tiefen Graben fällt, der sie - von zahlreichen Hindernissen unterbrochen -  zur Herzkönigin ins Wunderland bringt. Dort angekommen erlebt das Mädchen fantastische Momente:  Sie begegnet sprechenden Blumen, die sie als Unkraut bezeichnen, sie erlebt eine Un-Geburtstagsfeier beim Hutmacher, sie macht Bekanntschaft mit den verschrobenen Zwillingsbrüder Diedelidum und Diedelidei und - nicht zu vergessen - mit der Grinsekatze.

Der Höhepunkt ist die Begegnung mit der ungeliebten und gefürchteten Herzköngin, die keinerlei Widerspruch duldet und ansonsten Köpfe rollen lässt. Alice widersetzt sich jedoch zum Erschrecken aller Anwesenden und riskiert damit auch ihren Kopf, bis sie schließlich eine Stimme aus dem Off zurück in die Realität holt.

20180219 105127Unsere Schülerinnen und Schüler verließen die Aufführung am Ende sehr begeistert. Nicht nur das Stück auf der Bühne hatte sie beeindruckt,  sondern ganz allgemein das "Erlebnis Theater":  der riesige Theatersaal, der an diesem Vormittag mit über 1000 Kindern gefüllt war; die Bühnentechnik, die Schauspieler aus dem Boden heben, aber auch veschwinden lassen konnte; und die zahlreichen Illusionen, durch die das Publikum fasziniert werden sollte.

100 Minuten unterhielten die Schauspieler und Musiker die jungen Theaterbesucher live, teilweise in mehrfacher Rollenbesetzung, was nur die wenigsten in den Reihen bemerkten. Für einen ganz besonderen Nervenkitzel aber sorgte das weiße Kaninchen, als es zu Beginn der zweiten Spielhälfte durch die Publikumsreihen an den Kindern vorbei auf die Bühne sauste.

 

 20180219 095616Wie schon in den letzten Jahren war auch der Besuch dieser Inszenierung des "Jungen Resi" ein großer Gewinn, der bei dem einen oder anderen jungen Gast sicher weiteres Interesse am Theatergeschehen wecken konnte.

 

 

 

 

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