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Eindrucksvoller Jahresabschluss

GMI-Weihnachtskonzert zum ersten Mal in doppelter Ausführung

IMG 0181Gleich zweimal kam in diesem Schuljahr das traditionelle GMI-Weihnachtskonzert zur Aufführung. Den Zuhörern wurde ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm präsentiert, und beide Male war die Schulaula bis zum letzten Platz gefüllt.

Festliche Orchestermusik, das bekannte „Weihnachtskonzert“ von A. Corelli, gespielt vom Schulorchester unter der Leitung von Frau Kreitmair, stimmte das Publikum auf den weihnachtlichen Abend ein. Viele Solisten und kleinere Ensembles wechselten mit den Chören und dem Orchester in zwangloser Folge ab.

So erklangen weihnachtliche Hackbrett- und Harfenklänge, abgelöst von Klarinetten als Duo oder Trio mit Geige und Klavier, sowie auch mehrere virtuose solistische Beiträge von Violinspieler/innen. Auch zwei Gesangsensembles sangen sich in die Herzen der Zuhörer.

Die Unterstufenchöre der 5. bzw. 6./7. Klassen (bestehend v. a. aus den von Frau Wawra geführten Chorklassen ) sangen z. T. mit Solisten und viel lebendiger Choreografie besinnliche Weihnachtslieder. Auch der Mittelstufenchor PopVoices unter der Leitung von Frau Barth überzeugte das Publikum mit zwei stimmungsvollen Vorträgen.

Nach einer Bearbeitung eines französischen Weihnachtsliedes für Orchester beendete das Vokalensemble unter der Leitung von Frau Wawra schwungvoll das Konzert mit zwei professionell vorgetragenen weihnachtlichen Songs. Das Publikum honorierte das hohe Niveau des gesamten Konzertprogramms mit lang anhaltendem Applaus.

Die musikalischen Darbietungen wurden von kreativen Impulsen der Schüler/innen des Profilfachs Theater und Film (Leitung: Frau Landzettel) begleitet, die das Publikum zu Gedanken über Advent und Weihnachten anregten.

Schulleiter Thomas Höhenleitner nutzte beim ersten der beiden Konzerte die Gelegenheit, die scheidende Vorsitzende des Fördervereins FGMI,  Frau Glaser, in gebührender Weise zu verabschieden und ihr für ihre langjährige, außerordentlich engagierte Arbeit zu danken.

Dem Technik-Team dankte der Schulleiter für die professionelle technische Unterstützung und gratulierte dem neuen Leiter des Teams, Herrn Stark, zum Bestehen seiner "Feuertaufe". Herr Stark hatte das Technik-Team vom dem im Juli verstorbenen Manfred Dudda übernommen, an den Herr Höhenleitner am Ende des Konzertabends noch einmal in besonderer Weise erinnerte.

 

 

Grand Challenges Annual Meeting 2018

Robotik-Team begegnet Bill Gates und Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller

robotic18 4Großes Erlebnis für das GMI-Robotik-Team: Nach ihrer Auszeichnung als Sieger im Wettbewerb  "Eine Welt für alle" des Bundespräsidenten wurden die Schülerinnen und Schüler nun von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller persönlich nach Berlin eingeladen.

Dabei kam es zu einer Begegnung, die die Robotiker wohl so schnell nicht vergessen werden: Beim Besuch des Weltgesundheitsgipfels sowie des zeitgleich stattfindenden Grand Challenges Annual Meeting trafen sie tatsächlich auf Microsoft-Gründer Bill Gates. Im  Dialogforum „Innovationen für eine gesunde Zukunft" wurden sie Zeugen einer Podiumsdiskussion mit ihm und Minister Müller und brachten sich mit mehreren gezielten Fragen in die Debatte ein.

Ebenso hatte unser AK die Möglichkeit, sich im Bundestag über die politischen Abläufe im Parlament zu informieren, und unterhielt sich dort auch mit Katrin Staffler, der Stimmkreisabgeordneten für den Bundestagswahlkreis Fürstenfeldbruck-Dachau. 

robotic18 3Schließlich besuchten die Schülerinnen und Schüler das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  und kamen dort mit Bundesminister Dr. Müller persönlich ins Gespräch. Insbesondere hatten sie die Möglichkeit, ihr ausgezeichnetes  Projekt „Lerncomputer" noch einmal vorzustellen. Der selbst entwickelte Computer kann unabhängig von vorhandener Infrastruktur eingesetzt werden, da er seine Energie durch Solarzellen gewinnt. Dadurch eignet er sich vor allem für den Einsatz in ärmeren und abgelegenen Regionen für Schüler mit nur eingeschränktem Zugang zu Bildungsmöglichkeiten.

Das Robotik-Team bedankt sich für die Einladung zu einer ereignis- und lehrreichen Fahrt in unsere Hauptstadt!

Feldspat, Quarz und Glimmer ...

... die vergess ich nimmer. Exkursion zum GEO-Zentrum des Kontinentalen Tiefbohrprogramms (KTB) nach Windischeschenbach

P1020809Vom 4.- 5. Oktober 2018 fuhr der Q12- Geologiekurs in Begleitung von Frau Erb und Herrn Beirer zu einem der tiefsten Bohrlöcher (9101 m) und zur größten Landbohranlage der Welt.

Am ersten Tag galt es in zwei praktischen Workshops (Gesteinskunde, Vulkanismus) die noch frischen Grundlagen aus drei Wochen Geologieunterricht zu vertiefen.

Am zweiten Tag stand zu früher Stunde bei strahlendem Sonnenschein eine große Exkursion mit Prof. Dr. Holzförster, dem wissenschaftlichen Leiter der KTB, auf dem Plan – denn nirgends lässt sich die Geologie besser verstehen als im Feld und vor einem Aufschluss.

Die Schülerinnen und Schüler untersuchten die Matratzenlagerung, Wollsackverwitterung und Frostsprengung eines Granitaufschlusses, orientierten sich anhand einer geologischen Karte im Gelände und erkannten bei grandioser Fernsicht bereits den Parkstein (Bild 2), den - nach Aussage von Alexander von Humboldt - „schönsten Basaltkegel Europas“. Nach einer kurzen Anfahrt stand die Exkursionsgruppe vor diesem 24 Millionen Jahre alten Basaltkegel und machte sich mit professioneller Hilfe sogleich daran, die in den Basaltsäulen versteckte Geschichte dieses Ortes zu lesen. Über einen nahen Kaolin-Tagebau, der den Grundstoff zur Porzellanherstellung liefert, fuhr man zurück zur KTB, um die Exkursion mit einer Museumsführung und Bohrturmbesteigung abzurunden.

Die große Ausdauer und Einsatzbereitschaft der Schüler wurde von allen Seiten gelobt und ermöglichte den Kursteilnehmern einen tiefen fachwissenschaftlichen Einblick in geologische Prozesse und Zusammenhänge.

Hierzu soll mit dem Zitat einer Schülerin geschlossen werden: „Puh, so viel hab ich schon lange nicht mehr nachgedacht – aber jetzt weiß ich so langsam, wie das alles zusammenhängt!

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Vom Sportjournalisten zum Orchestermanager

Das GMI beim Berufsorientierungstag des BR in München

BR-3Am 24. Oktober 2018 durfte eine Gruppe Schüler*innen der Q 11 im Rahmen des BuS-Seminars die vielen verschiedenen Berufe im Bayrischen Rundfunk kennen lernen. Trotz eines straffen Zeitplans war das Programm informativ und interessant.

Zu einigen Bereichen erhielt die Gruppe einen genaueren Einblick. Zusammen mit Schulen aus ganz Südbayern konnten in einem kleinen Interview Fragen direkt an Mitarbeiter im BR gestellt werden. Hierbei waren die unterschiedlichsten Abteilungen mit Referenten aus dem Kommunikationsmanagement, Programmbereich Spiel-Film-Serie, Videojournalismus, die „Frühaufdreher“ von Bayern 3 sowie aus den Bereichen „Ausbildung“ und „Duales Studium“ vertreten.

 

BR-4Neben den Vorträgen wurde auch eine Führung durch das ganze Gebäude an der Arnulfstraße geboten. Aufnahmestudios für Radio und Hörspiele, der Orchestersaal und vieles weitere konnte besichtigt werden.

Abschließend durften die Teilnehmer*innen im Rahmen eines Workshops selbst in den Beruf eines Radiojournalisten schnuppern. Die Aufgabe lautete, entweder eine Umfrage, ein Interview oder ein Audio-Rätsel zu gestalten. So gab es neben dem theoretischen Teil auch die Chance, selbst aktiv zu werden.

Der Tag hat einen guten Einblick in eine mögliche zukünftige Arbeitswelt im Zusammenhang mit Medien gegeben. Die Besichtigung des BR hat aber nicht nur informiert, sondern auch gefallen und zur Orientierung für die angehenden Abiturienten beigetragen

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

GMI-Schülerinnen und Schüler schnuppern Stadt- und Politikluft Berlins

Gruppenfoto-18Im September fuhren 28 Schüler der 11. Jahrgangsstufe im Rahmen des Projekts „Lernort Staatsregierung“ auf Einladung der bayerischen Landeszentrale in Begleitung von Frau Volkert und Frau Kiening nach Berlin, um dort die Funktionsweise unserer Regierung ein wenig näher kennenzulernen.

Nach einer großen Stadtrundfahrt am ersten Tag waren die Teilnehmer zum Mittagessen in die Bayerische Vertretung eingeladen. Im Anschluss daran wurden sie in einem Fachvortrag über die Funktion und Bedeutung dieser Institution sowie über die Rolle und Mitwirkung des Bundesrates im Gesetzgebungsverfahren informiert.

Zur Vertiefung dieses Wissens schloss sich am Nachmittag ein vierstündiges Planspiel im Bundesrat an, in dem die Schüler in der Rolle von Ministern einzelner Bundesländer im Sinne ihrer Bundesländer und ihrer Partei über eine (fiktive) Gesetzesvorlage debattierten, Änderungen anregten und Kompromisse für eine überarbeitete Fassung finden mussten, wobei die Teilnehmer in eigener Anschauung erfuhren, dass politische Prozesse sich langwierig und mühsam gestalten können.

Gedenkstaette Berliner Mauer-18Am folgenden Tag stand die jüngere Geschichte Berlins und der Teilung Deutschlands auf dem Programm, beginnend mit einer Führung durch das Stasi-Museum, das auf dem ehemaligen Gelände der Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR liegt. Durch die Begleitung Michael Bradlers, eines Zeitzeugen, der die Methoden und Abläufe am eigenen Leib erfahren hatte, gewann der Besuch zusätzlich an Eindringlichkeit. Anschließend wurde das Programm im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen fortgesetzt, bei der den Schülern die grausame Zeit der Unterdrückung in der DDR nochmals vor Augen geführt wurde. Eine Führung im Reichstagsgebäude am frühen Abend mit anschließender Begehung der Kuppel stellte einen beeindruckenden Abschluss des Programms dar.

Bayerische Vertretung-18Alle Beteiligten waren sich am Ende einig, dass ihnen wirklich bewusst geworden ist, wie wichtig und wertvoll unsere heutige Demokratie ist, aber auch, dass wir diese Demokratie stets vor denjenigen schützen müssen, die deren Grundwerte anzweifeln und Rechte wie die freie Entfaltung der Persönlichkeit, Meinungsfreiheit und Menschenrechte anfeinden.

Aladdin und Anastasia

Fachschaft Musik bietet auch 2018/2019 Musicalbesuche für Schüler und Eltern

Am 4. Mai 2019 findet die traditionelle Musical-Fahrt nach Stuttgart statt. In diesem Schuljahr stehen die beiden Aufführungen "Aladdin" und "Anastasia" auf dem Programm. Das Angebot richtet sich wie immer an Schülerinnen und Schüler sowie an deren Eltern und Geschwister. Nähere Informationen zum Programm sowie zu den Anmeldeformalitäten finden sich hier.

Die Fachschaft Musik freut sich über reges Interesse.

Vestigia Romanorum in urbe Augusta Treverorum

Trier-Exkursion des P-Seminars Latein

IMG-20180923-WA0004Das P-Seminar Latein unternahm vom 14. bis 17. September 2018 in Begleitung von Frau Fenzl und Frau Eder eine Studienfahrt in die älteste Stadt Deutschlands.

Trier ist eine ganz besondere Stadt mit einer langen und spannenden Geschichte. Vor über 2000 Jahren gründeten die Römer die Stadt, später war sie sogar Kaiserresidenz, heute zählen viele Denkmäler zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Schüler der Oberstufe erfuhren die beeindruckenden Spuren der Römer nicht nur in authentischen Erlebnisführungen, sondern hatten auch selbst zu den im Unterricht thematisierten antiken Bauwerken recherchiert.

 

IMG-20180923-WA0000In ihren Kurzvorträgen brachten sie den Mitschülern Infrastruktur wie Brücken und Brunnen, öffentliche Gebäude wie Thermenanlagen, Amphitheater und Grabstätten und auch die Landhäuser in der Umgebung näher. Bei einem Ausflug beeindruckte die Villa Nennig mit dem gewaltigen Gladiatorenmosaik, die attraktiv rekonstruierte Villa Borg erfreute vor allem durch die römische Taverne und der Spaziergang an der Saarschleife rundete den gelungenen Tag ab.

Der reibungslose Ablauf des von den Schülern zusammengestellten und organisierten Programms gewährleistete eine abwechslungsreiche, lehrreiche und erfolgreiche Fahrt.

Exkursion der 8. Klassen zum Lehrbienenstand Markt Indersdorf

Honig ist nicht gleich Honig

18 07 12 Lehrbienenstand 8b 8 neuDiese Erfahrung machen die 8. Klassen im Rahmen einer Exkursion zum nahegelegenen Lehrbienenstand in Markt Indersdorf, welcher vom Kreisimkerverein Dachau e.V. betrieben wird. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler von Herrn Walter Niedermeier zunächst etwas über den Zweck der Haltung von Bienen und über die geschichtliche Entwicklung des Lehrbienenstandes. Auch Informationen über die erstaunlichen Bestäubungsleistungen, den Lebenszyklus und den ökologischen Nutzen der Bienen wurden von Herrn Niedermeier in anschaulicher Weise präsentiert. Damit konnten die Schülerinnen und Schüler den Unterrichtsstoff in ansprechender Weise wiederholen und vertiefen. 

Anschließend kamen alle in den Genuss einer Kostprobe von verschiedenen Honigsorten, welche im Lehrbienenstand selbst hergestellt werden. Ob Waldblütenhonig oder Lindenblütenhonig, der Honig hat sichtlich gut geschmeckt, sodass sich der ein oder andere noch ein Glas als Andenken mit nach Hause genommen hat. 

 18 07 12 Lehrbienenstand 8b 3 neuZuletzt kam auch die Praxis nicht zu kurz. Am Beobachtungsstand hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, im Gewimmel von hunderten Bienen die Königin zu finden und auch die anderen Mitglieder eines Bienenstaates, die Arbeiterinnen und die Drohnen, voneinander zu unterscheiden. Auch beim Schleudern von Honig durften sie zusehen und sich einbringen.

Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken machten sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Biologie-Lehrkräften schließlich wieder auf den Rückweg zur Schule.

Großübung TEMPO 2018 - Der SSD war mit dabei

Schulsanitätsdienst löst Teil des Förderpreises ein und macht beeindruckende Erfahrungen

Sani-GrossubungAm Freitag, den 06.07.2018 begann das Abenteuer. Um kurz nach elf Uhr brachen zehn Schulsanitäter begleitet von Hr. Bichler und einer ehemaligen GMI-Schülerin zur Großübung TEMPO 2018 auf, die nächsten Morgen um 5:00 Uhr begann. Als Mimen für die anstehenden Übungsereignisse ließen sich unsere Teilnehmer Wunden schminken und wurden nach und nach zu ihren Einsatzorten transportiert.

Dabei wurden ganz verschiedene Szenarien, angefangen vom Brand einer Firmenhalle oder eines Kindergartens bis hin zu Autounfällen oder Tauchunfällen, Schlägereien etc., nachgestellt. In jeder Situation leistete man Erste Hilfe, löschte Feuer oder rettete die scheinbar bedrohten Personen. Nachdem die Erstversorgung vor Ort stattgefunden hatte, wurde auch der Abtransport in Rettungstransportwägen (RTW), Krankentransportwägen (KTW), einem Rettungsboot oder auch im Rettungshubschrauber in ein provisorisches Krankenhaus geübt.

Abends wurde sogar ein Großeinsatz geübt: ein Flugzeugabsturz auf die Zuschauertribüne eines Konzertes und gleichzeitig ein weiterer Absturz in einem nahegelegenen Wald. Über fünfzig Verletzte, dabei auch unsere Schulsanitäter, wurden bei dieser Übung versorgt, mehrere hundert Rettungskräfte waren im Einsatz und arbeiteten dabei Hand in Hand bis tief in die Nacht.

Einige Schulsanitäter nutzten die Gelegenheit, beobachteten die Übung von außen und erhielten so einen guten Einblick in die Abläufe der Rettungsorganisation und das Gesamtszenario. Einige Impressionen der Teilnehmer:

„Mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert zu werden, war ein Erlebnis!“

„Die Gewalt, die im Aufprall eines Busses mit Tempo 60 auf mehrere geparkte Fahrzeuge steckt, war imposant!“

„Obwohl sich alle Rettungskräfte nach Kräften bemühten, dauerte es manchmal dennoch erstaunlich lange, bis einem geholfen wurde.“

„Es hat mich sehr gefreut, als mich die Hunde im Wald endlich entdeckt haben“

„Auf einer Trage in den Rettungswagen geschoben zu werden, ist eine Erfahrung, die man bei einer Übung genießen kann. Im Ernstfall ist dies sicher anders!“

„Einen Rettungseinsatz zu beobachten und zu sehen, wie die einzelnen Organisationen zusammenarbeiten, war beeindruckend!“

Erste Bilder finden sich unter: www.facebook.com/mktverein

Alice im Wunderland

5. Jahrgangsstufe besucht "fantastische" Inszenierung im Residenztheater

20180219 115147Fantasie im wahrsten Sinne des Wortes war gefragt beim Besuch der Inszenierung von "Alice im Wunderland" im Münchner Residenztheater durch unsere Fünftklassler.

Alles beginnt damit, dass Alice, nachdem sie einem weißen sprechenden Kaninchen gefolgt ist, in einen schier unendlich tiefen Graben fällt, der sie - von zahlreichen Hindernissen unterbrochen -  zur Herzkönigin ins Wunderland bringt. Dort angekommen erlebt das Mädchen fantastische Momente:  Sie begegnet sprechenden Blumen, die sie als Unkraut bezeichnen, sie erlebt eine Un-Geburtstagsfeier beim Hutmacher, sie macht Bekanntschaft mit den verschrobenen Zwillingsbrüder Diedelidum und Diedelidei und - nicht zu vergessen - mit der Grinsekatze.

Der Höhepunkt ist die Begegnung mit der ungeliebten und gefürchteten Herzköngin, die keinerlei Widerspruch duldet und ansonsten Köpfe rollen lässt. Alice widersetzt sich jedoch zum Erschrecken aller Anwesenden und riskiert damit auch ihren Kopf, bis sie schließlich eine Stimme aus dem Off zurück in die Realität holt.

20180219 105127Unsere Schülerinnen und Schüler verließen die Aufführung am Ende sehr begeistert. Nicht nur das Stück auf der Bühne hatte sie beeindruckt,  sondern ganz allgemein das "Erlebnis Theater":  der riesige Theatersaal, der an diesem Vormittag mit über 1000 Kindern gefüllt war; die Bühnentechnik, die Schauspieler aus dem Boden heben, aber auch veschwinden lassen konnte; und die zahlreichen Illusionen, durch die das Publikum fasziniert werden sollte.

100 Minuten unterhielten die Schauspieler und Musiker die jungen Theaterbesucher live, teilweise in mehrfacher Rollenbesetzung, was nur die wenigsten in den Reihen bemerkten. Für einen ganz besonderen Nervenkitzel aber sorgte das weiße Kaninchen, als es zu Beginn der zweiten Spielhälfte durch die Publikumsreihen an den Kindern vorbei auf die Bühne sauste.

 

 20180219 095616Wie schon in den letzten Jahren war auch der Besuch dieser Inszenierung des "Jungen Resi" ein großer Gewinn, der bei dem einen oder anderen jungen Gast sicher weiteres Interesse am Theatergeschehen wecken konnte.

 

 

 

 

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